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iRobot-Chef: Haushaltsroboter mit Armen machbar

Der Saugroboter-Spezialist iRobot stellt sich auf eine Zukunft mit mechanischen Haushaltshelfern ein, die Arme haben. Die US-Firma stellte am Donnerstag ein neues Saugroboter-Modell und eine verbesserte Software mit intelligenteren Funktionen vor.

1 Min. Lesezeit
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iRobot plant eine Zukunft mit mechanischen Haushaltshelfern. (Foto: JCDH / shutterstock)

„Wir sind an einem Punkt, an dem wir die Umgebung, in der wir agieren, allmählich so weit verstehen, dass wir so etwas machen können“, sagte iRobot-Chef Colin Angle der dpa. Auch in der Industrie rätsele man aber noch, was die Aufgabe eines ersten Haushaltsroboters mit Armen sein werde, schränkte Angle ein. „Die Wäsche machen? Geschirr abwaschen? Oder das Zimmer vor dem Staubsaugen aufräumen?“ Eine zentrale Frage sei auch, wie viel die Verbraucher bereit wären, für eine solche Innovation zu zahlen. „Wenn es 1.000 Dollar sind, wäre es vermutlich zu schaffen.“ Bei einem Aufschlag von nur 50 Euro oder Dollar hingegen nicht. Generell werde es so weit sein, wenn der Mehrwert, den eine solche Maschine den Nutzern bringe, die Kosten übersteige. „Ich denke, in unserer Zukunft wird es noch viele Arten von Robotern geben.“

Roomba J7 Plus überzeugt mit neuen Features

Am Donnerstag wurde ein neues Saugroboter-Modell und eine verbesserte Software mit intelligenteren Funktionen vorgestellt. So kann der neue Sauger Roomba J7 Plus dank Kamera und Bilderkennung zum Beispiel auf dem Fußboden liegenden Kabeln oder Ohrhörern ausweichen. Die Software soll auch verhindern, dass der Saugroboter in Kot von Haustieren fährt und diesen im Wohnraum verteilt. Um die Objekterkennung anzulernen, seien bei iRobot auch Hunderte künstliche Exkremente geformt und bemalt worden. „Wir haben hauptsächlich mit festen Hinterlassenschaften trainiert, flüssiger Tierkot ist viel schwerer zu erkennen, und wir müssen die Erwartungen entsprechend managen“, schränkte iRobot-Manager Brent Bild ein.

Zugleich merkt sich der Saugroboter Bereiche mit höherer Verschmutzung, die häufiger angesteuert werden müssen. Das Gerät erstellt eine eigene Karte des Haushalts und kann dadurch auch per Sprachassistentin Alexa angewiesen werden, zum Beispiel nach dem Frühstück unter dem Küchentisch sauberzumachen. dpa

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Dein t3n-Team

Paul Klotzbach

Ich bin schon etwas enttäuscht von den Roboter Staubsaugern, was Wischen betrifft haben die noch ein paar Jahre Weiterentwicklungszeit notwendig. Das mit den Armen ist ja ganz nett, aber erst mal die Wischfunktion korrigieren!

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