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Kosmonauten finden neue Risse in der ISS

Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis die Internationale Raumstation ausgedient hat. Immer wieder kommt es zu kleineren Lecks. Jetzt wurden erneut Risse entdeckt.

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Die internationale Weltraumstation ISS. (Bild: 3Dsculptor/Shutterstock)

Der Zustand der ISS wird seit Jahren kritisiert. Nach Angaben der Nasa soll die Raumstation noch bis 2028 im Einsatz bleiben. Geht es nach den russischen Raumfahrern, ist bereits 2025 Schluss. Russische Kosmonauten haben demnach in einem Segment der ISS bei einer Vermessung neue Risse entdeckt, die sich erweitern könnten.

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„An einigen Stellen des Sarja-Moduls wurden oberflächliche Risse gefunden“, bestätigt Vladimir Solovyov, früher selbst Kosmonaut und heute Chefingenieur des Raketen- und Raumfahrtkonzerns Energia, der russischen Nachrichtenagentur RIA. „Das ist schlecht und deutet darauf hin, dass sich die Risse im Laufe der Zeit ausbreiten werden.“ Das Sarja-Modul ist dabei das älteste der Station. Aktuell sind die Risse noch nicht so weit aufgebrochen, dass Luft entweichen könne, allerdings sei der Verschleiß des russischen ISS-Segments enorm. Wie Reuters berichtet, geht Solovyov davon aus, dass es ab 2025 zu einer Lawine derartiger Defekte komme, da die internationale Raumstation und ein Großteil der dort vorhandenen Ausrüstung in die Jahre gekommen sei.

Immer wieder Zwischenfälle

Auch das russischen Modul Swesda ist bereits seit knapp einem Jahr von Lecks betroffen. Hier kam es zwischendurch sogar zu einem Druckabfall. Einige der Lecks wurden bereits abgedichtet, weitere Löcher müssen noch gestopft werden. Nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde besteht aktuell allerdings keine Gefahr für die Besatzung an Bord.

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In letzter Zeit kam es im Zusammenhang mit der ISS immer wieder zu Zwischenfällen. Erst im Juli zündeten die Triebwerke des russischen Forschungsmoduls Nauka versehentlich und sorgten dafür, dass sich der gesamte Orbitalaußenposten mit sieben Besatzungsmitglieder drehte und die ISS ihre Position verlor. Schon damals kritisierte der pensionierte Raumfahrtingenieur und Buchautor James Oberg das Herunterspielen des Vorfalls durch Nasa und Roskosmos. Die Fast-Katastrophe müsse als „dringender Weckruf“ ernst genommen werden, da sie zeige, dass die Sicherheitskultur der Nasa erneut „Anzeichen des Verfalls“ aufweise. Die Tage der ISS scheinen gezählt zu sein.

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