Anzeige
Anzeige
News
Artikel merken

IW-Studie: In diesen Berufen fehlen bis 2026 die meisten Fachkräfte

Das Institut der deutschen Wirtschaft hat in einer neuen Studie ausgerechnet, in welchen Branchen der Fachkräftemangel in den nächsten Jahren steigen wird – und in welchen sich die Lage entspannt.

Von Hannah Klaiber
2 Min. Lesezeit
Anzeige
Anzeige
IT-Kräfte bleiben gefragt – und immer noch rar. (Foto: Gorodenkoff/Shutterstock)

Der Fachkräftemangel gilt in der deutschen Wirtschaft jetzt schon als drängendes Problem, und er wird sich in den nächsten Jahren noch verschärfen. Die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer gehen in Rente, Zuwanderung kann die Lücke auf dem Arbeitsmarkt nur teilweise schließen.

Anzeige
Anzeige

So baute das IW die Studie auf

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) schaut in einer neuen Studie auf die Lage am Arbeitsmarkt im Jahr 2026. Dazu hat das IW die Trends der letzten Jahre beobachtet und auf die nahe Zukunft projiziert. Dabei sind die Autoren der Studie davon ausgegangen, dass sich die Entwicklungen der letzten Zeit vorsetzen, etwa dass Menschen immer später in Rente gehen und dass die Zuwanderung konstant bleibt.

Das IW hat für die Studie 1.300 Berufe analysiert und für einzelne Branchen aufgedröselt, wo es Verschärfung und wo es Entspannung in Sachen Fachkräftemangel geben wird.

Anzeige
Anzeige

Fachkräftemängel: In diesen Branchen wird es 2026 enger

Den größten Rückgang an Fachkräften wird es laut IW im Bankenwesen geben. Hier soll es bis 2026 rund 74.000 weniger ausgebildete Mitarbeiter:innen geben als heute. Das entspricht einem Rückgang um 19,3 Prozent. Da erwartet wird, dass sich im Zuge der Digitalisierung das Berufsbild wandelt, werden hier aber auch immer weniger Fachkräfte gebraucht.

Auf Platz 2 liegen Büro- und Sekretariatsfachkräfte. Hier fehlen künftig 68.000 mehr Bürokaufleute als heute. Es wäre allerdings in diesem Sektor nur ein Rückgang um 4,4 Prozent.

Anzeige
Anzeige

Auf den Plätzen 3 und 4 folgt das Feld der Metallbearbeitungsbranche. Bei den Metallbearbeitungshelfer:innen wächst die Zahl um 56.000 (24,3 Prozent), bei den Fachkräften im Metallbau um 37.500 (21,1 Prozent).

IT-Anwendungsberater:innen liegen mit weiteren 32.000 fehlenden Fachkräften auf Rang 5. Das entspricht einem massiven Rückgang von 70,5 Prozent.

Anzeige
Anzeige

Mehr Erzieher:innen – aber auch mehr Bedarf

Es gibt aber auch Berufe, bei denen die Zahl der Fachkräfte wachsen wird. An erster Stelle nennt das IW Erzieher:innen. Hier steigt das Angebot um knapp 20 Prozent beziehungsweise 152.000 Arbeitnehmer:innen. Die schlechte Nachricht: Anders als etwa im Bankenwesen steigt bei der Kinderbetreuung auch der Bedarf. Gleiches gilt übrigens für die Alten- und Krankenpflege.

Zuwachs gibt es laut der Studie auch bei Fachkräften für kaufmännische und technische Betriebswirtschaft, Lagerarbeiter:innen und Spezialist:innen für Unternehmensorganisation.

Den größten Sprung gibt es laut Prognose in der Softwareentwicklung. Hier steigt die Zahl der Fachkräfte um fast 50 Prozent, was zusätzliche 83.500 Personen in diesem Berufsfeld bedeutet. Aber auch hier wird der Bedarf steigen, sodass nach wie vor eine Lücke bleiben wird.

Mehr zu diesem Thema
Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Schreib den ersten Kommentar!
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Anzeige
Anzeige