Porträt

„Handgeschriebene To-dos kann ich abends zerreißen“ – Katharina Jünger von Teleclinic

Heute zu Gast: Katharina Jünger. (Foto: Teleclinic)

In der Serie „5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann“ fragen wir Webworker, worauf sie im Job nicht verzichten können. Heute zu Gast: Katharina Jünger von Teleclinic.

Katharina Jünger, geboren in Freiburg, gründete mit 24 Jahren nach dem Studium der Rechtswissenschaft und des Innovationsmanagement am CDTM in München zusammen mit einem Professor für Radiologie und einem Informatiker Teleclinic. Dahinter verbirgt sich Deutschlands erster Anbieter für das Arztgespräch per Videoanruf. In ihrer Pionierarbeit schuf sie die technischen, organisatorischen und rechtlichen Voraussetzungen für telemedizinische Behandlungen – im Sommer 2018 zogen Ärzteschaft und Gesetzgebung nach und machten den Weg frei für die Innovation. Obwohl Jünger durch und durch digital denkt, schätzt sie ihre handschriftlichen To-do-Listen. Die kann sie am Abend zerreißen und in den Papiermüll werfen. Was sie noch für ihre Tagwerk braucht, erfahrt ihr in der „5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann“-Serie.

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5 Dinge, ohne dich ich nicht arbeiten kann: Katharina Jünger von Teleclinic

Meine To-do-Liste: Bevor ich mit der Arbeit anfange, erstelle ich immer eine schriftliche To-do-Liste. Jeder Punkt darauf erhält eine Priorisierung und ein Datum, damit klar ist, ob ich den Punkt noch am selben Tag erledigen muss oder eine Erledigung im Laufe der Woche reicht. Ich versuche, nie von der Arbeit wegzugehen, ohne meine Tagesliste erledigt zu haben, und nie ins Wochenende zu gehen, ohne meine To-do-Liste der Woche erledigt zu haben. Die Listen helfen mir dabei, mich zu fokussieren und zu organisieren, um auch meinen Kollegen klar sagen zu können, wann ich Zeit habe, kurzfristig auf ihre Fragen zu reagieren und wann ich das erst zu einem späteren Zeitpunkt machen kann. Durch die Listen kann ich auch innerhalb der To-dos maximal effektiv vorgehen. Am liebsten habe ich sogar eine handschriftliche To-do-Liste auf einem Blatt Papier, so kann ich die einzelnen Punkte durchstreichen, am Ende des Tages das Papier zerreißen und in den Papierkorb schmeißen.

Die Gmail-App: Gmail ist meine zentrale App. Alle Gedanken, die mir etwa beim Lesen oder im Gespräch mit meiner Familie oder Freunden zu Teleclinic kommen, packe ich in eine E-Mail an mich selbst und arbeite sie am nächsten Tag ab.

Fotos von meiner Familie: Wenn ich bei der Arbeit mal gestresst bin, hilft mir nichts mehr als ein kurzer Blick auf ein Foto von meiner Familie – meinen Geschwistern, meinen Eltern, meinem Partner und kleinen Sohn –, um mir wieder Leichtigkeit und Gelassenheit zu geben. Und um die jeweilige Herausforderung in der Firma ins richtige Verhältnis zu setzen.

Wasser und Gemüse: Die Arbeit fällt mir schwer, wenn ich nicht viel Wasser trinke. Daher habe ich immer eine volle Flasche dabei. Außerdem befolge ich eine einigermaßen konsequente Low-Carb-Ernährung. Deshalb ist mir wichtig, dass ich unkompliziert an Gemüse komme.

Sport: Bewegung gibt mir unglaublich viel Ruhe und Entspannung. Mindestens zwei Mal die Woche muss ich richtig schwitzen. Sei es beim Skifahren, Fahrradfahren, bei Übungen zu Hause oder beim Joggen.

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Jobsuche: Die kostenlose Truffls-App für iOS und Android ist ein Tinder für Bewerber. Wer auf der Suche nach einem interessanten Job ist und fündig wird, swipt einfach nach rechts und schickt einen Lebenslauf ab. Antwortet das Unternehmen, kommt es zum Match. (Grafik: t3n / dunnnk)

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