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KI wie ChatGPT könnte 300 Millionen Arbeitsplätze beeinträchtigen – einige sind besonders gefährdet

Eine Umfrage in den USA bestätigte, dass 43 Prozent aller Arbeitnehmer:innen Chat GPT bereits im Job nutzen. Wie nun ein neuer Bericht zeigt, hat das KI-Tool leider nicht nur positive Auswirkungen. Im Gegenteil: Es könnte 300 Millionen Arbeitsplätze weltweit beeinträchtigen.

Von Stefica Budimir Bekan
2 Min.
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Der Chatbot ChatGPT könnte Jobs gefährden (Bild: Shutterstock/MMD Creative)

Eine kürzlich durchgeführte US-Umfrage der Networking-App Fishbowl ergab, dass 43 Prozent der Arbeitnehmer:innen KI-Tools wie Chat GPT von OpenAI benutzt haben, um Aufgaben bei der Arbeit durchzuführen. Dass sie diese Tools für die Arbeit verwendet haben, erzählten ganze 68 Prozent ihren Chefs dabei nicht.

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300 Millionen Arbeitsplätze weltweit gefährdet

Wie der Business Insider berichtet, enthüllt ein Bericht von Goldman Sachs nun, wie schlecht es allgemein um Jobs steht, wenn KI-Systeme wie ChatGPT ins Spiel kommen. Denn das Tool könnte weltweit 300 Millionen Vollzeitarbeitsplätze gefährden, wobei administrative und juristische Funktionen zu den am stärksten betroffenen gehören. Die generative KI könnte dem Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen zufolge zu „erheblichen Störungen“ auf dem Arbeitsmarkt führen.

Wie der von Joseph Briggs und Devesh Kodnani verfasste Bericht, der auf einer Analyse von Daten zu beruflichen Aufgaben in den USA und in Europa beruht, zeigt, sind etwa zwei Drittel der aktuellen Arbeitsplätze einem gewissen Grad an KI-Automatisierung ausgesetzt, während die Forscher schätzen, dass generative KI bis zu ein Viertel der aktuellen Arbeitsplätze ersetzen könnte.

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Diese Jobs sind besonders gefährdet

Von der Einführung von KI-Tools sollen vor allem US-Rechtsangestellte und Verwaltungsangestellte betroffen sein. Das bestätigte auch schon eine frühere Studie der Princeton University, der University of Pennsylvania und der New York University. Dabei kam ebenfalls heraus, dass die juristische Branche diejenige ist, die durch Technologien wie ChatGPT am meisten gefährdet ist.

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Wie Manav Raj, einer der Autoren der Studie gegenüber Business Insider verriet, liegt das daran, dass die Rechtsbranche aus einer kleinen Anzahl von Berufen besteht, die der KI-Automatisierung bereits in hohem Maße ausgesetzt sind.

Das sind die positiven Seiten der generativen KI

Doch es gibt auch gute Neuigkeiten: Wie der Bericht von Goldman Sachs nahelegt, könnten KI-Systeme auch die globale Arbeitsproduktivität steigern und neue Arbeitsplätze schaffen. Ein neues Berufsbild ist bereits um den Hype um Chat GPT entstanden, der Prompt Engineer nämlich, jemand, der darauf spezialisiert ist, gute Befehle zu geben. Je besser ein Befehl im Eingabefeld konstruiert ist, desto überzeugender produziert die KI daraus ein Ergebnis.

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Goldman Sachs schätzt, dass die KI das jährliche globale BIP um sieben Prozent steigern könnte. Die Tools könnten zudem zu erheblichen Einsparungen bei den Arbeitskosten führen.

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