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OpenAI-Chef: KI der Zukunft braucht neue Energiequellen

OpenAI-CEO Sam Altman deutet an, dass die KI-Modelle von morgen noch mehr Energie verbrauchen werden. Es bräuchte daher einen Durchbruch bei der Energiegewinnung.

Von Christian Bernhard
2 Min.
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Sam Altman glaubt an die Fusionsenergie. (Foto: jamesonwu1972 / Shutterstock)

Er ist einer der prägenden Köpfe in der KI-Welt: Sam Altman, CEO von OpenAI. Der 38-Jährige macht sich deshalb Gedanken, was rund um die Technologie verbessert werden kann. Altman hat dabei speziell den Energieverbrauch im Fokus, der immens ist. Laut Futurism haben Expert:innen berechnet, dass die KI-Industrie schon bald so viel Strom verbrauchen könnte wie ein ganzes Land.

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Altman setzt auf Fusionsenergie

Altman bezog zu dem Thema auf einer Bloomberg-Veranstaltung beim Weltwirtschaftsforum in Davos Stellung und deutete dabei an, dass die KI-Modelle von morgen möglicherweise noch mehr Leistung benötigen werden – und zwar in einem Maße, dass dafür womöglich eine völlig neue Energiequelle erschlossen werden müsse.

„Es gibt keinen Weg dorthin, ohne einen Durchbruch“, wurde er von Reuters zitiert. „Es motiviert uns, mehr in die Fusion zu investieren.“ Altman setzt also auch auf Fortschritte bei der Fusionsenergie, die eine hypothetisch unbegrenzte Energiequelle ohne die mit der Kernspaltung verbundenen Risiken darstellt. Trotz jahrzehntelanger Forschung haben Wissenschaftler:innen aber immer noch keinen Weg gefunden, Atome so zu verschmelzen, dass im großen Maßstab eine positive Nettoenergiemenge erzeugt wird.

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Altman investiert auch in die Technik

Altman ist Teil einer Gruppe von Milliardären, zu der auch Bill Gates und Jeff Bezos gehören, die Geld in dieses Thema stecken. 2021 investierte er rund 375 Millionen US-Dollar in ein Kernfusionsunternehmen namens Helion Energy, dass danach praktischerweise eine Partnerschaft mit Microsoft unterzeichnete. Microsoft hat 13 Milliarden Dollar in OpenAI gesteckt.

Laut Altman könne KI auch mithelfen, die Fusionsenergie zu einer praktikablen Energietechnologie zu machen. Konkrete Ergebnisse bezüglich der Fusionsenergie gibt es allerdings noch nicht.

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Expert:innen warnen vor „wirklich schlimmer Energiekrise“

Deshalb wären alle Beteiligten wohl gut beraten, mit den bestehenden Möglichkeiten am CO2-Fußabdruck der KI-Industrie zu arbeiten – denn dieser wächst und wächst und wächst. Einem in der Fachzeitschrift Joule veröffentlichten Artikel vom Oktober zufolge steigert allein das Hinzufügen generativer KI zur Google-Suche den Energieverbrauch um mehr als das Zehnfache.

„Der Energieverbrauch einer ChatGPT-Anfrage wird im Vergleich zu einer Anfrage per E-Mail wahrscheinlich zehn- bis hundertmal höher sein“, sagte Sajjad Moazeni, Professor für Elektro- und Computertechnik, vergangenen September gegenüber Yahoo Finance. Arijit Sengupta, Gründer und CEO des KI-Unternehmens Aible, fügte an, dass man im Moment „vielleicht bei einem Prozent“ sei, was das KI-Aufkommen in den nächsten zwei bis drei Jahren betreffe. Die Welt, betonte er, steuere „aufgrund der KI auf eine wirklich schlimme Energiekrise zu, wenn wir nicht ein paar Dinge in Ordnung bringen“.

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