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Wie Deutschland, Großbritannien und weitere Länder KI sicherer machen wollen

Deutschland und 17 weitere Länder wollen dafür sorgen, dass künstliche Intelligenz „by design“ sicher ist – also schon so gebaut wird. So soll sichergestellt werden, dass KI nicht zweckentfremdet werden kann.

2 Min.
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Mehrere Länder haben sich verpflichtet, KI so sicher wie möglich zu gestalten. (Bild: cono0430/Shutterstock)

Großbritannien, die USA, Israel, Australien, Nigeria und Deutschland – sie alle wollen dafür sorgen, dass Unternehmen künstliche Intelligenzen entwickeln, die sicher sind und vor allem nicht für illegale und moralisch falsche Zwecke missbraucht werden können. Dazu haben sie zusammen mit weiteren Ländern – insgesamt 18 an der Zahl – eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet.

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Globale Guidelines für sichere KI

Es soll sich dabei um die ersten globalen Guidelines für die sichere Entwicklung von KI handeln. Dabei werden insgesamt vier Hauptbereiche ausgemacht:

  1. Sicheres Design: Diese Guidelines gelten für die Phase, in der eine KI designt wird. Hier geht es darum, sich der möglichen Sicherheitsrisiken und Angriffsszenarien bewusst zu sein und abzuwägen, welche Systeme und Modelle am geeignetsten sind.
  2. Sicheres Development: Guidelines in diesem Bereich sollen den gesamten Entwicklungszyklus einer Anwendung abdecken, inklusive Dokumentation und Asset-Management.
  3. Sicheres Deployment: Guidelines für das Deployment beinhalten unter anderem den Schutz der Infrastruktur und der KI-Modelle vor Angriffen und Datenverlust, aber auch Responsible Release.
  4. Sicherer Betrieb und Maintenance: Was zu beachten ist, wenn ein KI-System einmal läuft, legen die Guidelines des Bereichs „Sicherer Betrieb und Maintenance“ fest. Dazu gehören Logging und Monitoring, aber auch Updates und die Informationspolitik.

Grundsätzlich sollen die Guidelines dem Ansatz standardmäßiger Sicherheit folgen und sich damit an internationalen Cybersicherheits-Behörden orientieren.

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Wie durchsetzungskräftig sind die Guidelines?

Die Erklärung ist unverbindlich – Staaten müssen sich also nicht daran halten, auch wenn sie sie zuvor unterzeichnet haben – und enthält hauptsächlich Handlungsempfehlungen.

Nichtsdestotrotz betont Jen Easterly, Direktorin der US-amerikanischen Behörde für Cyber- und Infrastruktursicherheit, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters die Bedeutung dieser Guidelines. Es sei wichtig, dass so viele Nationen sich dafür einsetzen, dass Sicherheit bei KI-Systeme vorangestellt wird. „Wir haben zum ersten Mal die Bestätigung, dass es nicht nur um coole Features und die Frage, wie schnell wir sie auf den Markt bringen oder die Kosten senken können, geht“, so Easterly.

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