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Ratgeber

KI-Texte menschlicher schreiben: Dieses KI-Tool soll KI-Detektoren wie GPTZero austricksen

KI-Detektoren wie GPTZero versprechen, von KI-Tools wie ChatGPT verfasste Texte erkennen zu können. Jetzt gibt es eine KI, die KI-Texte „humanisiert“, also so umschreibt, dass KI-Detektoren nicht anschlagen sollen. Funktioniert das?

2 Min.
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KI schreibt Texte, die KI umschreibt, um KI-Detektoren zu täuschen. (Bild: Midjourney/t3n)

Mit der zunehmenden Popularität von KI-Tools wie ChatGPT und dem vermehrten Einsatz zum Schreiben von Hausaufgaben, Artikeln oder wissenschaftlichen Arbeiten sind auch sogenannte KI-Detektoren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Tools wie GPTZero versprechen Nutzer:innen, von KI verfasste Texte erkennen zu können.

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Lassen sich KI-Detektoren austricksen?

Das soll gelingen, indem etwa Muster oder bestimmte Formulierungen in Texten erkannt werden. Jetzt gibt es mit Wortliga ein Tool, das mit KI-Unterstützung von KI verfasste Texte so umformulieren können soll, dass GPTZero und Co. nicht anspringen. Wir haben die Probe aufs Exempel gemacht.

Dazu haben wir ChatGPT gebeten, uns einen längeren Artikel zu den Vor- und Nachteilen von KI-geschriebenen Texten zu verfassen und ein paar Hinweise zu geben, wie man KI-Detektoren austricksen kann. Diesen Artikel haben wir dann in GPTZero eingegeben und das Tool prüfen lassen, ob der Text von einer KI oder einem Menschen verfasst wurde.

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ChatGPT-Ergebnis mit Luft nach oben

Interessanterweise war sich GPTZero nach der Analyse nicht ganz sicher und tendierte eher dazu, den Text als „menschlich“ zu bewerten. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Artikel von einer KI geschrieben sei, lag demnach bei 27 Prozent.

Anschließend gaben wir denselben ChatGPT-Text in das Wortliga-Tool ein, das darauf spezialisiert ist, KI-Texte zu „humanisieren“. Oder, wie es die Macher:innen auf der entsprechenden Website formulieren: „Die ,Humanisieren‘-Funktion verleiht […] KI-generierten Texten eine natürliche Note“.

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Ziel ist es demnach, „KI-generierte Texte natürlich und authentisch klingen zu lassen“. Damit könnten Nutzer:innen die Vorteile von KI ausschöpfen, ohne dass die Texte zu maschinell wirken – und von Detektoren erkannt werden.

KI humanisiert KI-Text

Nachdem wir unseren Text haben humanisieren lassen, ließen wir ihn wieder durch die GPTZero-Analyse laufen. Mit dem Ergebnis, dass der KI-Detektor jetzt noch etwas überzeugter davon war, dass der Text von einem Menschen geschrieben worden sei.

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Googles neue KI-Suche geht nach hinten los Quelle: (Bild: Koshiro K/Shutterstock)

Die Wahrscheinlichkeit, dass eine KI ihre Finger im Spiel hatte, sank laut GPTZero auf 15 Prozent – immerhin. Der Detektor sei „mäßig zuversichtlich“, dass der gesamte Text von einem Menschen verfasst worden sei.

Selbst Hand an den Text anlegen

Im Rahmen unseres kurzen Textes haben wir bewusst darauf verzichtet, selbst Hand an den Text anzulegen. Durch das Umformulieren bestimmter seltsam klingender Passagen oder unpassend erscheinender Synonyme ließe sich das Ergebnis sicher noch weiter verbessern.

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Kommentare (1)

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Ralf Mueller

Spannend. Danke für den Tipp! Hinweis an die Redaktion: Das Tool heißt „Wortliga“, ihr nennt es aber einmal „Wortlaut“. Werde es auspribieren.

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