Anzeige
Anzeige
News

KI unter Beobachtung: US-Behörden nehmen Microsoft, OpenAI und Nvidia ins Visier

Weil beim Thema künstliche Intelligenz kein Weg an Microsoft, OpenAI und Nvidia vorbeiführt, wollen die US-Behörden jetzt genauer hinsehen. Eine kartellrechtliche Untersuchung soll kurz bevorstehen.

Von Ann-Catherin Karg
2 Min.
Artikel merken
Anzeige
Anzeige
Mit seinen Investitionen in OpenAI könnte Microsoft gegen Kartellgesetze verstoßen haben. (Foto: JRdes/Shutterstock)

In den USA gibt es Bestrebungen, die Vorreiter beim Thema künstliche Intelligenz stärker unter die Lupe zu nehmen und zu regulieren. Laut einem Bericht der New York Times sind die zuständigen Behörden gerade dabei, entsprechende Schritte einzuleiten.

Anzeige
Anzeige

Demnach soll das Justizministerium künftig für Nvidia und damit den größten Hersteller von KI-Chips und Hauptanbieter von Grafikprozessoren zuständig sein. Die Ermittler:innen sollen der Frage nachgehen, ob das Unternehmen aus dem Silicon Valley Kartellgesetze gebrochen hat.

Die Zuständigkeiten sind verteilt

Die Wettbewerbsbehörde Federal Trade Commission (FTC) soll dagegen die Geschäfte von OpenAI als das Startup hinter ChatGPT genauso untersuchen wie die von Microsoft. Die New York Times beruft sich auf zwei anonyme Quellen, nach denen Microsoft insgesamt 13 Milliarden Dollar in OpenAI investiert hat und auch mit weiteren KI-Unternehmen geschäftliche Beziehungen pflegt.

Anzeige
Anzeige

Dass die US-Behörden sich auf diese Art verbünden, ist kein Novum. 2019 hatten sie schon einmal eine ähnliche Vereinbarung getroffen und ihre Bemühungen auf Google, Apple, Meta und Amazon konzentriert.

In den USA ist die Branche weitgehend unreguliert

Auch damals standen Verstöße gegen Kartellgesetze im Raum. Dies habe auch zu Klagen gegen jeden der vier Tech-Riesen geführt.

Anzeige
Anzeige

Obwohl inzwischen längst nicht mehr nur Expert:innen davon ausgehen, dass in Zukunft praktisch alle Lebensbereiche von KI beeinflusst sein werden, hinkt die Gesetzgebung der rasanten Entwicklung der Branche weit hinterher. Während das Europäische Parlament Mitte 2023 immerhin das KI-Gesetz verabschiedet hat, gibt es in den USA keine entsprechenden Regulierungen.

OpenAI und Microsoft hatte die FTC bereits auf dem Plan

Bisher gab es lediglich Untersuchungen der FTC bezüglich der Sammlung von Daten seitens OpenAI und die damit verbundene Frage, ob diese zum Schaden von Verbraucher:innen geschieht. Zudem richtete die FTC ihr Augenmerk auf die geschäftlichen Verflechtungen von großen Technologiekonzernen und bestimmten Startups.

Anzeige
Anzeige

Konkret geht es dabei um Google und Amazon, die beide in das KI-Startup Anthropic investieren, sowie Investitionen von Microsoft in OpenAI. Bezüglich der jetzt im Raum stehenden Kartelluntersuchungen wollten sich gegenüber der New York Times weder das US-Justizministerium noch die FTC zu ihrem Plan äußern. Auch Microsoft, OpenAI und Nvidia gaben keine Stellungnahme ab.

Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Schreib den ersten Kommentar!
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Anzeige
Anzeige