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Kompostierbar, sicher und günstig: Startup arbeitet an Papier-Batterie für E-Autos

Eine kompostierbare E-Auto-Batterie auf Papierbasis, die genauso leistungsfähig wie Lithium-Ionen-Akkus und dabei noch sicherer und günstiger ist – genau daran arbeitet ein Startup aus Singapur. 2025 soll die Pilotproduktion starten.

2 Min.
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E-Auto-Batterie auf Papierbasis. (Bild: Flint)

Schneller laden, weiter und sicherer fahren und dabei Geld und Gewicht sparen: An revolutionären Technologieideen für bessere E-Auto-Batterien mangelt es nicht. Jetzt kommt ein Startup aus Singapur um die Ecke, das die Technologiefrage auf den Kopf stellt.

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Papier als Basis für neuartige E-Auto-Batterie

Denn statt nur ein oder zwei Elemente der herkömmlichen Lithium-Ionen-Technologie auszutauschen, hat Flint eine ganz eigene Zutatenliste erschaffen. Basis ist Zellulose, das auch zur Papierherstellung genutzt wird.

Aktuell problematische Komponenten wie Kobalt oder Lithium werden in der Papier-Batterie durch leichter zu recycelnde Metalle wie Zink und Mangan ersetzt, wie New Atlas berichtet. Dadurch soll die Batterie – nach dem Herauslösen der zu recycelnden Metalle – nicht nur kompostierbar sein.

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Umweltfreundlich, sicher und flexibel einsetzbar

Vielmehr sollen die Batterien auch so flexibel sein, dass sie sich in jeden denkbaren Stauraum einfügen lassen. Die Idee dahinter: E-Autos müssten nicht mehr um den Batterieblock herum gebaut, könnten künftig kleiner und leichter und damit letztlich auch umweltfreundlicher hergestellt werden.

Zudem sollen die Flint-Batterien auch noch deutlich sicherer und stabiler sein als Lithium-Ionen-Akkus. Sie können nicht überhitzen und in Flammen aufgehen. Stattdessen würden sie auch noch kurz funktionieren, wenn sie angezündet oder beschädigt würden.

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Halb so teuer wie Lithium-Ionen-Akkus

Einen weiteren Faktor hat das Startup um Mitgründer Carlos Charles ebenfalls mitgedacht: den Preis. Aufgrund der günstigeren Ausgangsmaterialien belaufen sich die Herstellungskosten gerechnet nach Kilowattstunden zu erbringender Leistung gegenüber gängigen Technologien auf nur rund die Hälfte.

Ebenfalls von Vorteil ist, dass die Fertigung, anders als etwa bei auf Natrium basierenden Alternativen, in schon bestehenden Anlagen für Lithium-Ionen-Akkus erfolgen kann. Ach ja – und genauso leistungsfähig wie die aktuell im Einsatz befindliche Konkurrenz sollen die Papier-Batterien auch sein.

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Inwieweit sich die vielversprechenden Ideen des Startups aus Singapur in die Realität umsetzen lassen, muss sich allerdings noch zeigen. Eine einsatzfähige Batterie ist jedenfalls noch nicht auf dem Markt.

Pilotproduktion soll 2025 starten

Investor:innen scheinen aber jedenfalls an die Vision zu glauben. In einer Seed-Finanzierungsrunde konnte Flint Ende 2024 rund zwei Millionen US-Dollar einsammeln. Mit dem Geld soll noch im Laufe dieses Jahres die Pilotproduktion gestartet und die kommerzielle Expansion vorangetrieben werden.

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