Fundstück

Kreativität anregen: Hier kannst du 1.200 Museen von der Couch aus besuchen

Langeweile zuhause? Einfach per Couch ins Museum. (Foto: dpa)

Der geplante Museumsbesuch um die Kreativität anzuregen, fällt in Zeiten von Corona vorerst ins Wasser. Oder etwa nicht? Auf dieser Website kannst du Kulturstätten auch von der Couch aus besuchen.

Um sich Inspiration zu suchen, setzen CIA-Agenten auf den Museumstrick. Egal, ob ein Naturkundemuseum oder eine Kunsthalle – so ein Ort kann für neue Impulse sorgen. Und damit auch für Lösungsansätze, die hilfreich im Job sein können. „Wenn unsere Gehirne in neue Welten eintauchen“, erklärt Ausbilderin Nyssa Staatveit, „kommen uns auch neue Gedanken.“ Doch wie soll das aktuell gehen, wo doch alle öffentlichen Einrichtungen geschlossen sind? Eine Lösung könnte „Google Arts & Culture“ liefern. Dort finden sich über 2.500 virtuelle Touren durch 1.200 Museen und Galerien. Besucher können so von der Couch aus – nach dem Prinzip von Google Street View – durch Kulturhallen spazieren und weltberühmte Kunstwerke betrachten.

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Mit virtuellen Rundgängen die Kreativität anregen

Kreativität anregen: Weltbekannten Museen von der Couch aus besuchen. (Screenshot: Google Arts & Culture)

Das Museum Mauritshuis in Den Haag etwa umfasst die staatliche Sammlung der Niederlande mit 841 Kunstobjekten. Darunter die berühmten Kunstwerke „Mädchen mit dem Perlenohrring“ von Jan Vermeer und „Die Anatomie des Dr. Tulp“ von Rembrandt van Rijn. Auch ein Besuch im Munch-Museum in Oslo ist virtuell möglich. Hier ist beispielsweise „Der Schrei“ des norwegischen Malers und Grafikers Edvard Munch ausgestellt. Doch auch viele deutsche Kunsthäuser und Museen können Interessierte besuchen: das Pergamonmuseum in Berlin oder die Gemäldegalerie der Alten Meister in Dresden beispielsweise. Letztere Kultureinrichtung beherbergt die auf den Betrachter faszinierend wirkende „Sixtinische Madonna“.

Das Kunstwerk von Raffael ist eines der berühmtesten Gemälde der italienischen Renaissance. Kunstliebhaber, die bereits davor standen, wissen, wie sehr dieses Werk die Gedankenwelt anregt. Auf wen oder was zeigt Papst Sixtus II im Bild? Warum blicken die Madonna und das Jesus-Baby so traurig? Und was hat es mit den Engeln im unteren Rand auf sich? Eine populäre Interpretation lautet, dass die Personen im Bild auf die Zukunft des Neugeborenen am Kreuz blicken. Der Betrachter ist in jedem Fall herausgefordert. Und das ist es, wonach auch die eingangs erwähnten CIA-Agenten streben. „Gehirne sind wie Fallschirme, sie funktionieren nur, wenn sie offen sind“, sagte Nyssa Straatveit vergangenes Jahr auf der SXSW in Texas.

Mehr zum Thema: „Kreativität – Wie CIA-Agenten ‚out of the box‘ denken“

Im Prinzip von Google Street View

Wer sich für ein Museum oder ein Kunsthaus entscheidet, kann sowohl Onlineausstellungen besuchen als auch Rundgänge durch die Kultureinrichtungen unternehmen. Erstere Option listet die populärsten Ausstellungsstücke der jeweiligen Häuser auf. Interessierte können sich von links nach rechts und wieder zurück durch die Werke klicken und die Geschichte dahinter erfahren. Letztere Option passiert im Prinzip von Google Street View. Der virtuelle Besuch kann – je nach Museum – so über alte Treppen entlang großer Glasflächen und vorbei an spannenden Exponaten führen. So wird die häusliche Quarantäne oder zumindest die Kontaktsperre wenigstens ein bisschen erträglich. Hier geht es zur Sammlung!

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