Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Ratgeber

Linkedin Video: Wie das Business-Netzwerk zum Youtube für Berufliches werden will

Das Business-Portal Linkedin setzt vermehrt auf Video-Inhalte. (Bild: Linkedin)

Bei Linkedin lassen sich jetzt auch Videos teilen. Doch bevor du spontan zum Smartphone greifst und dich filmst, solltest du einiges beachten. Gelungene Business-Videos erfordern einige Vorarbeit.

Linkedin hat als soziales Business-Netzwerk in der Vergangenheit immer wieder Bewegtbildinhalte getestet, allerdings jeweils in einzelnen Bereichen. Jetzt will das Netzwerk offenbar mehr Interaktionen erzielen und erlaubt seinen Nutzern künftig flächendeckend das Hochladen und Teilen von Videos direkt auf der Plattform.

Dazu erhält zunächst die Linkedin-App nur einen Video-Button, über den sich bereits fertige Clips hochladeen lassen und der das spontane Filmen selbst ermöglicht. In einem Artikel im Linkedin-Blog erklärt das Unternehmen, man wolle so das spontane Teilen von Erfahrungen und Perspektiven einfacher machen.

Linkedin Video: Achte auf die Audience-Insights

Nach dem Posten eines Videos lassen sich Audience-Insights zu den Abrufen in deinem Dashboard anzeigen. Zu sehen sind unter anderem Reichweite, Locations und Anzahl der Zuschauer, ebenso, wie viele Nutzer das Video geteilt, kommentiert oder mit „Gefällt mir“ bewertet haben. Das ermöglicht dir, zu erkennen, ob deine Videos auch von den richtigen Personen angesehen werden. Von dieser Möglichkeit solltest du Gebrauch machen, um nach und nach zu lernen, welche Inhalte gut ankommen und wie du positive Interaktion forcieren kannst.

Einige Einschränkungen gibt es dabei aber schon: Die Videos dürfen derzeit maximal zehn Minuten lang sein und auch Livestreaming ist nicht möglich. In den nächsten Tagen und Wochen sollen alle Linkedin-Nutzer weltweit für die Funktionen freigeschaltet werden. Zunächst soll dies für die Apps erfolgen, später wird das Feature auch über die Desktop-Ansicht verfügbar sein.

Linkedin-Videos: Wie du berufliche Inhalte kompetent rüber bringen kannst

In der Tat können Videos ein gutes Mittel sein, um gerade im beruflichen Umfeld zu kommunizieren – allerdings nur, wenn du beim Drehen der Videos einige Punkte beachtest. Mit diesen Tipps machst du bei Linkedin mit Videos eine gute Figur:

  • Fasse dich kurz und komm auf den Punkt: Bewegtbild-Content ist vor allem dann erfolgreich, wenn er in kurzer prägnanter Form gehalten ist und über einen hohen Grad an Nutzwert verfügt. Einige Links oder wichtige Punkte kannst du gegebenenfalls schriftlich einblenden. Das sichert dir auch die Aufmerksamkeit, wenn dein Content anderweitig geteilt wird.
  • Verwende ausreichend Zeit auf das Antexten deines Videos, damit der Zuschauer weiß, was ihn erwartet und damit dein Video in der Timeline deiner Kontakte nicht untergeht. Und mache dir vorher ein Konzept für deine Aussagen. Je komplexer die Inhalte sind, die du transportieren willst, umso wichtiger ist diese Vorplanung.
  • Achte gerade im beruflichen Umfeld auf professionelles Auftreten: Wackelige Aufnahmen mit Hintergrundgeräuschen sind selbst bei Konferenzen und Messen kaum akzeptabel (und führen zu erhöhten Abbruchquoten). Suche dir einen ruhigen (aber gerne authentischen) Platz, nutze nach Möglichkeit ein Stativ und ein Ansteckmikrophon.
  • Spontane Videos sind nur in den seltensten Fällen eine gute Idee. Zum einen ermöglicht dir das Vorproduzieren ein Mehr an Qualität und zusätzlicher Gestaltung, zum anderen schaffen es nur sehr wenige Menschen, in einem Durchgang eine optimale Außenwirkung zu erzielen. Umgekehrt sind spontane Videos allerdings empfehlenswert, wenn du sonst verkrampft wirkst.
  • Denke daran, dass gerade ein Video oft noch viraler und nachhaltiger ist als eine reine Textnachricht. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass du hier noch vorsichtiger beim Kommentieren und Zuspitzen von Inhalten sein solltest.
  • Überlege dir außerdem, welche Inhalte aus deinem Unternehmensumfeld, die ohnehin schon existieren oder sich leicht zusammenschneiden lassen, für die Veröffentlichung geeignet sind. Beispielsweise können prägnante Statements einer Veranstaltung oder Bilder einer Messepräsentation mit geringem Aufwand aufzubereiten sein.

Das könnte dich auch interessieren:

 

Finde einen Job, den du liebst

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Eine Reaktion
PrometheusWebdesign

Wir haben bei Prometheus Webdesign® sehr gute Erfahrungen mit Linkedin gemacht. Für Anfänger ist es vielleicht etwas unübersichtlich aber die Funktionen, sowie die konstruktive b2b Atmosphäre sagen uns zu. Auch die Video-Angebote passen in die Zeit und werden sicher eine gute Akzeptanz erfahren.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen