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Macbook Pro 16: Apples „neues” Scissor-Keyboard ist eigentlich das alte Magic Keyboard von 2015

Apple ist mit seinem Macbook Pro mit 16-Zoll-Bildschirm zum Keyboard mit Scissor-Technik zurückgekehrt. Die Reparaturexperten von iFixit haben sich das Notebook näher angesehen und sind der Ansicht, dass Apple alte Technik verbaut.

2 Min.
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Macbook Pro 16 mit alter Taste des Magic Keyboards. (Screenshot: iFixit)

Bei Apples neuem Macbook Pro mit 16-Zoll-Display treffen alte und neue Technik aufeinander. Unter der Haube stecken neue Komponenten, ein massiver 100-Wattstunden-Akku und eine neue Kühlarchitektur. Beim Keyboard sieht es anders aus: Laut iFixit verbaut Apple die gleichen Scissor-Keys, die erstmals 2015 eingeführt wurden.

Macbook Pro 16: Tasten identisch mit Magic Keyboard von 2015

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Die Bastler von iFixit schreiben in ihrem Teardown, dass die Tastaturmechanik des verbauten Keyboards der des 2015 vorgestellten Magic Keyboards für iMacs sehr ähnelt. Sie seien sich so ähnlich, dass sich die einzelnen Tasten untereinander austauschen lassen könnten.

Macbook Pro 16 (2019) – das neue, alte Keyboard. (Foto: iFixit)

Macbook Pro 16 (2019) – das neue, alte Keyboard. (Foto: iFixit)

Damit deutet sich an, dass Apple bei seinem neuen Macbook Pro hinsichtlich des Keyboards auf keine Neuentwicklung setzt, sondern die altbewährte Technik verbaut. Laut iFixit besitzen die neuen Tasten mehr Hub (plus 0,5 Millimeter), weiter sind die Tastenkappen selbst etwa 0,2 Millimeter dicker als die Butterfly-Tasten. Der Teardown zeigt außerdem, dass die Clips, mit denen die Tastenkappen an den Schaltern befestigt sind, offenbar verstärkt sind. Dadurch könnten sie später leichter entfernt oder ersetzt werden – iFixit zufolge könnt ihr das sogar selbst erledigen. Im unten eingebundenen Video wird demonstriert, wie einfach der Prozess ist und dass auch die weißen Tasten des Magic Keyboards eingesetzt werden können (circa ab Minute 13:40).

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Prä-Butterfly: Das Keyboard des Macbook Pro 2015. (Foto: iFixit)

Prä-Butterfly: Das Keyboard des Macbook Pro 2015. (Foto: iFixit)

Macbook Pro 16: Und Apple lernt doch

Macbook Pro 16 von oben. (Bild: Apple)

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Die Abkehr von der mit dem zwölfzolligen Macbook eingeführten Butterfly-Tastatur zurück zur Scherenmechanik folgte einer jahrelangen Debatte zwischen Apple und zahlreichen Kunden. Zu Anfang ignorierte Apple die Beschwerden und sagte, dass viele sehr zufrieden seien. Die Kritik ebbte jedoch nicht ab, zudem hagelte es nicht nur von Kundenseite Beschwerden, auch Tech-Journalistinnen wie Casey Johnston von The Outline und Joanna Stern vom Wall Street Journal schrieben umfangreiche, warnende und kreative Artikel über die katastrophalen Erfahrungen mit dem Keyboard. Sterns Artikel ist allein einen Klick wert, da sie den Lesern die Probleme der Tastatur veranschaulicht: Ihr könnt den Artikel wahlweise mit und ohne die Buchstaben „E“ und „R“ lesen. Diese beiden Tasten scheinen die mit den häufigsten Ausfällen durch Staub und Krümel zu sein.

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Apple Macbook Pro 16. (Bild: Apple)

Ein weiterer Lernerfolg seitens Apple: Im Macbook Pro 16 steckt wieder eine dedizierte ESC-Taste, die sich unter anderem Entwickler zurückgewünscht haben. (Bild: Apple)

Im April 2019 entschuldigte Apple sich schließlich für die Tastatur, um dann im Mai neue Macbook Pros mit einer leicht überarbeiteten Butterfly-Tastatur anzukündigen. Problembehaftet war sie immer noch, sodass Apple sie direkt Teil des Keyboard-Service-Programms machte, das im April gestartet wurde. Beim Keyboard des neuen Macbook Pro 16 deutet sich nun an, dass Apple die Butterfly-Tastatur nach langem Kampf mit den Kunden aufgegeben hat und zum bewährten Scherenmechanismus zurückgekehrt ist. An dem war in erster Linie auch nichts verkehrt – er ist sogar weniger anfällig für Fehler.

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Kommentare (1)

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Reinhold Müller

Als Macbook pro 15,4 aus 2019 ist man allerdings der dumme.
Ende August für gut 4000 € gekauft hat man schon nach 2 Monaten ein altes Modell und Apple lacht sich ins Fäustchen.
Die lassen auch langjährige Kunden am langen Arm verhungern.
Profit Maximierung ist eben wichtiger als zufriedene Kunden.

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