Anzeige
Anzeige
News

Auch Macs betroffen: Trojaner will mit Fake-Updates an deine Daten

Der Trojaner Atomic Stealer ist auf Windows-PCs schon bekannt. Nun werden auch Apple-User:innen Ziel des Betrugs.

1 Min.
Artikel merken
Anzeige
Anzeige
Über gefälschte Updates möchte sich der Atomic-Stealer-Trojaner jetzt auch in Macs einschleichen. (Foto: Raywoo/ Shutterstock)

Eine Update-Benachrichtigung im Browser und ein paar unachtsame Klicks – mehr braucht es nicht, damit der Trojaner Atomic Stealer auf deinem Computer installiert wird. Während sonst eher Windows-Geräte Ziel der Trojaner waren, sind nun auch Mac-Computer betroffen.

Anzeige
Anzeige

Ist die Malware einmal auf dem Computer installiert, versucht der Atomic Stealer Passwörter, Cookies und Kreditkartendaten zu stehlen, die in Browsern, lokalen Dateien und Schlüsselbund-Passwörtern gespeichert sind. Besonders wenn das Schlüsselbund-Passwort gestohlen wird, kann das erheblichen Schaden bedeuten. In dem in macOS integrierten Passwortmanager sind zum Beispiel die Netzwerkpasswörter, Website-Anmeldungen, Kreditkartendaten und andere verschlüsselte Informationen gespeichert.

Das Sicherheitsteam der Virenschutzsoftware Malwarebytes hat nun über die sogenannte Clear-Fake-Kampagne aufgeklärt. Es sei das erste Mal, dass eine große Social-Engineering-Kampagne auch Macs angreift. Unter Social-Engineering versteht man die Beeinflussung mit dem Ziel, bei Personen bestimmte Verhaltensweisen hervorzurufen.

Anzeige
Anzeige

So landet der Trojaner auf deinem Rechner

Die Clear-Fake-Kampagne lockt dich zuerst mit einer Browser-Benachrichtigung bei Chrome oder Safari. Klickst du drauf, wirst du auf eine gefälschte Apple- oder Google-Website geleitet, die dich auch zum Update auffordert. Lädst du das gefakte Update herunter, erwartet dich eine DMG-Datei. Ist das Admin-Passwort eingegeben und dann die vermeintliche Update-Datei installiert, fängt der Atomic Stealer sofort an, deinen Computer nach Passwörter und Dateien zu durchsuchen.

Bislang konnten sich Mac-Nutzer:innen sicher fühlen. Besonders bei Aufforderungen, den Browser beim Besuch von Websites zu aktualisieren, sollten sie jetzt vorsichtiger sein.

Anzeige
Anzeige

Wer Safari nutzt, hat es da leicht. Aktualisierungen für den Apple-internen Browser sind Teil der Softwareaktualisierungen von macOS. Google Chrome und andere Browser updaten sich in der Regel automatisch. Solange du also Aufforderungen zum Herunterladen von Browser-Updates ignorierst und automatisch startende Downloads stoppst und löscht, kann dir nicht viel passieren. Auch ein Virenschutz kann dir zusätzliche Sicherheit geben.

12 krasse Fehlprognosen der Techgeschichte: Auch Experten liegen mal daneben Quelle: Shutterstock/ Andrey_Popov
Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Kommentare

Community-Richtlinien

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Kommentar abgeben

Melde dich an, um Kommentare schreiben und mit anderen Leser:innen und unseren Autor:innen diskutieren zu können.

Anmelden und kommentieren

Du hast noch keinen t3n-Account? Hier registrieren

Anzeige
Anzeige