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Mehr Privatsphäre bei Google: Inkognito-Modus für Maps und weitere Neuerungen

Entwicklerkonferenz Google I/O. (Bild: Google)

Google will Nutzern künftig mehr Kontrolle über ihre Privatsphäre geben. Zum Auftakt der Entwicklerkonferenz I/O wurde etwa ein Inkognito-Modus für Maps und die Suche angekündigt.

Google-Chef Sundar Pichai hat Nutzern im Rahmen der Keynote zum Auftakt der Entwicklerkonferenz Google I/O mehr Datenschutz und Privatsphäre versprochen. Dazu wurden eine ganze Reihe neuer Datenschutz- und Sicherheitstools für die verschiedenen Produkte und Plattformen des US-Konzerns vorgestellt. Eine der neuen Funktionen ist ein Inkognito-Modus für Maps und die Such-App am Smartphone.

Inkognito-Modus in Maps aktivieren

Google spendiert Maps einen Inkognito-Modus. (Gif: Google)

In seinem Webbrowser Chrome stellt Google einen solchen Modus zum weitgehend unerkannten Surfen schon länger zur Verfügung. Künftig sollen Nutzer auch bei populären Apps wie Youtube – dort ist der Modus schon verfügbar – sowie Maps und Suche selbst entscheiden können, ob ihre dortigen Aktivitäten in ihrem Google-Account gespeichert werden, wie Google in einem Blogeintrag schreibt. Um den Inkognito-Modus in Maps zu aktivieren, klicken Nutzer auf ihr Profilbild rechts oben. Der entsprechende Menüpunkt findet sich dann gleich ganz oben.

Direkter Zugang zum Google-Account

Ebenfalls zu mehr Kontrolle über die eigene Privatsphäre beitragen soll, dass Google jetzt in allen seinen wichtigen Anwendungen einen direkten Zugang zum Google-Account ermöglicht – nämlich über das schon erwähnte prominent platzierte Profilbild. Nach einem Klick darauf sollen Nutzer einfacher sehen können, welche Informationen sie mit Google teilen. Auch ein schnelles Navigieren zu den mit An-/Aus-Schaltern zu kontrollierenden Privatsphäre- und Sicherheitseinstellungen soll künftig gewährleistet werden, so Google.

Darüber hinaus soll es nach der Such-App auch in Maps, dem Assistant und bei Youtube für Nutzer einfacher sein, ihre Daten zu verwalten. So soll es bald möglich sein, Daten über ortsbasierte Aktivitäten direkt in Google Maps zu sehen und zu löschen. Auch die schon in der vergangenen Woche angekündigte Möglichkeit, Standort- und Aktivitätsdaten automatisch löschen zu können, ist Teil der Datenschutzoffensive des Suchmaschinenriesen.

KI-Modelle trainieren, ohne Daten zu senden

Dazu gehört auch ein neuer Ansatz für maschinelles Lernen, das kollaborative Lernen. Dadurch soll es künftig möglich werden, KI-Modelle zu trainieren, ohne dass die entsprechenden Daten das Gerät verlassen. Google führt als Beispiel die Googe-Tastatur Gboard an. Außerdem soll künftig Googles Sprachassistent lokal auf Smartphones laufen können – ohne dass Daten über das Internet versendet werden müssen. Die entsprechende Funktion soll laut Google ab Herbst zunächst auf den neuen Pixel-Smartphones laufen.

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