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Meta: Metaverse-Entwicklung soll per KI beschleunigt werden

Ex-Facebook Meta Platforms hat das KI-Startup AI.Reverie übernommen, das synthetische Trainingsdatensätze für maschinelles Lernen bereitstellt. Deren Software soll offenbar im Metaverse eingesetzt werden.

2 Min. Lesezeit
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Im Metaverse sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Aber, ist das gut? (Screenshot: Youtube)

Im Verlauf des Sommers hat Meta, dann noch unter dem Namen Facebook, das New Yorker KI-Unternehmen AI.Reverie übernommen. AI.Reverie hat eine Plattform zur Erstellung synthetischer Trainingsdatensätze entwickelt, die zur Erstellung von Modellen für künstliche Intelligenz verwendet werden können.

New Yorker Startup beschleunigt und dynamisiert KI-Projekte

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Dabei kann die Plattform von AI.Reverie nicht nur automatisch große synthetische Trainingsdatensätze für KI-Projekte erstellen. Vielmehr erlaubt sie auch das Erstellen von Annotationen. Dabei handelt es sich um Ausschnitte von Kontextinformationen, die einem neuronalen Netz helfen, während des Trainingsprozesses effektiver zu lernen. AI.Reveries Technologie wird über APIs zur Verfügung gestellt.

Für Meta dürfte das Unternehmen besonders interessant sein, weil klar ist, dass ein Metaverse von der Größe, wie es sich Meta vorstellt, nicht in allen Details von Entwickelnden programmiert werden kann. Hier könnte eine leistungsfähige KI nützlich sein. Ebenso könnte gerade AI.Reveries Technologie laufende Lernprozesse aus alltäglichen Metaverse-Situationen anstoßen und so zu einer automatisierten Verbesserung der Verbindung zwischen Simulation und Realität führen.

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Immerhin ist derzeit das Nadelöhr in der KI-Entwicklung stets der Trainingsdatensatz. Denn der wird in der Regel manuell erstellt und ebenso angepasst, wenn erforderlich. Es liegt auf der Hand, dass gerade bei komplexeren Modellen eine Menge Zeit durch diese Verfahrensweise verloren geht.

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Wenn sich die KI per KI dauernd selbst verbessert

Hier könnte eine intelligente KI, die in Echtzeit Trainingsdatensätze erstellt, anpasst und verbessert, wiederum die hinterliegende künstliche Intelligenz laufend leistungsfähiger machen. Skynet lässt grüßen. Mindestens könnte Meta Microsofts Weg gehen. Im Holo-Lens-Headset der Redmonder wird KI zur Beschleunigung verschiedener Verarbeitungsvorgänge genutzt. Das würde sich gegebenenfalls für Metas Oculus-Headsets, die als Schlüsseltechnologie für das Metaverse gelten, ebenfalls anbieten können.

AI.Reverie konnte vor der Übernahme durch Meta nach eigenen Angaben seinen Kundenstamm verdreifachen und war in Bereichen wie dem Einzelhandel, der Landwirtschaft, der Industrie und Regierungsorganisationen tätig. So hatte das Startup einen Vertrag über fast eine Milliarde US-Dollar mit der US-Luftwaffe schließen können. Seit der Meta-Übernahme soll die übrige Aktivität AI.Reveries vollkommen auf Eis gelegt worden sein. Der Vertrag mit der Luftwaffe wurde gekündigt. Meta macht Ernst.

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