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Microlino: Das ist der neueste Prototyp des elektrischen Isetta-Klons

Der dritte Prototyp des an die BMW Isetta angelehnten Microlino hat ein Faltdach. Außerdem hat der gleichnamige Elektroautobauer beim Design von Innenraum und Karosserie Hand angelegt.

2 Min.
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Der dritte Prototyp des Microlino hat ein Faltdach. (Bild: Microlino)

Im September will der Schweizer Hersteller Microlino auf der IAA in München die endgültige Version seines E-Flitzers präsentieren. Dann soll der BMW-Isetta-Klon in die Produktion gehen – vier Jahre nach dem ursprünglich anvisierten Start. Mittlerweile sollen schon 17.000 Vorbesteller auf ihre „Elektro-Knutschkugel“ warten. Jetzt hat Micro den dritten Prototyp des elektrisch betriebenen Kabinenrollers vorgestellt.

Faltdach und neues Innendesign

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In der aktuellen Version kommt der Microlino mit einem Faltdach und einem neugestalteten Innenraum. Auch beim Fahrwerk und der Karosserie hat das Unternehmen nachgebessert. Beim Außen- und Innendesign sei der dritte Prototyp schon sehr nah an der Serienversion, wie Microlino in einer Mitteilung wissen lässt.

Microlino Interieur

Blick in den Innenraum des Microlino. (Bild: Microlino)

Im Inneren hat Micro zwei Displays verbaut. Eines davon findet sich hinter dem Lenkrad und dient als Tachometer. Ein kleineres Touchdisplay ist in die mittlere Stange integriert. Dieses Display soll zur Steuerung von Funktionen wie der Heizung dienen. Im zentralen Touchdisplay biete Micro die Möglichkeit, zusätzliche Funktionen hinzufügen, wie es bei dem Unternehmen heißt. Zudem verbrauche es weniger Platz als herkömmliche Tasten.

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Display hinterm Lenkrad

Display hinterm Lenkrad. (Bild: Microlino)

Das Faltdach hat Micro gemeinsam mit Magna Car Top Systems entwickelt. Es soll sich während der Fahrt leicht mit einer Hand öffnen und schließen lassen. Das Faltdach sollen Microlino-Käufer als Option dazubuchen können. In den Premium-Versionen ist es derweil serienmäßig an Bord.

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Microlino ohne physischen Türgriff

Darüber hinaus kommt der Microlino ohne einen physischen Türgriff daher. Will man die Tür öffnen, muss man das Auto zunächst mit einem Funkschlüssel entriegeln. Anschließend drückt man einen kleinen Knopf unterhalb des Scheinwerfers, wodurch die Tür etwas geöffnet wird. Dann kann man mit der Hand die Tür greifen und sie vollständig öffnen. Innen gibt es einen Druckknopf auf der Rückseite der Aluminiumstange.

Micro will das Auto jetzt übrigens doch zum Teil selbst bauen. Das sei die einzige Möglichkeit, um die Qualität zu kontrollieren und gleichzeitig die Produktionskosten zu senken. Dazu hat das Unternehmen gemeinsam mit Cecomp die Firma Microlino Italia in Turin gegründet. Gebaut wird auf dem Cecomp-Gelände in La Loggia, in Turin. Aktuell arbeite man schon an der Produktionsvorbereitung.

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Isetta-Klon: Basismodell kostet 12.000 Euro

Der Microlino soll an einer herkömmlichen Steckdose innerhalb von vier Stunden vollgeladen sein. Je nach Ausführung kommt der E-Flitzer bis zu 200 Kilometer weit. Die Höchstgeschwindigkeit beläuft sich auf 90 Kilometer pro Stunde. Das Basismodell schlägt mit rund 12.000 Euro zu Buche.

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Kommentare (1)

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Fritz S.

Cooles Konzept! Ich finde aber völlig daneben, dass ihr das einen Isetta-Klon nennt. Das ist doch alles andere als ein Klon, klar das Konzept ist gleich, aber nach dieser Logik wäre ja jedes Auto ein Klon der Anderen Fahrzeuge auf dem Markt. Ich finde, die haben diese Kabinenroller neu interpretiert.

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