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Microsoft: Bings Chatbot versteht jetzt auch am Desktop Spracheingaben

Nachdem Microsoft das Aus für die digitale Sprachassistentin Cortana verkündet hat, gibt es eine Neuerung: einen Sprachmodus von Bing in Edge auf dem Desktop. Und der funktioniert ganz einfach.

Von Ann-Catherin Karg
1 Min. Lesezeit
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Bings Chatbot kann man jetzt auch am Desktop mündliche Fragen stellen. (Bild: Shutterstock/Ascannio)

Microsoft erweitert den Bing-Chat auf dem Desktop um einen Sprachmodus. Mit dem Update können Nutzer:innen dem Chatbot per Sprache Fragen stellen, die auch mit einer Sprachantwort beantwortet werden.

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Die Kommunikation mit dem Chatbot funktioniert genau so wie bei der mobilen Version von Edge. Dafür müsst ihr die Mikrofonschaltfläche im Bing-Chatfenster anklicken, der Nutzung des Mikrofons zustimmen und mündlich eure Frage stellen.

Bisher funktioniert das auf Deutsch, Englisch, Französisch, Mandarin und Japanisch. Laut Microsoft befindet sich der Sprachmodus für weitere Sprachen „in Vorbereitung“.

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Das Update ist Teil einer bestimmten Strategie

Dass der Techkonzern die Sprachinteraktion mit dem Chatbot in Edge für den Desktop gerade jetzt einführt, ist kein Zufall. Vielmehr steckt dahinter ein größerer Plan, dessen erster Schritt das kürzlich verkündete Aus der digitalen Sprachassistentin Cortana unter Windows war.

Der Support der Apple-Konkurrenz Siri und von Google Now soll Ende 2023 eingestellt werden. Dafür, dass User:innen dann nicht im Regen stehen und Aufgaben auch künftig per Sprachbefehl erledigen können, sollen laut Microsoft Bing und die KI-gestützte App Windows Copilot sorgen.

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Microsoft verspricht mehr Effizienz durch Copilot

Das ChatGPT-Tool soll effizienter sein und in Windows 11 integriert werden. Sobald Copilot voraussichtlich ab Herbst 2023 für alle Nutzer:innen zur Verfügung steht, soll die App direkt in der Taskleiste platziert werden.

Laut The Verge können User:innen mit dem Tool dann unter anderem Fragen stellen, die Einstellungen des PCs konfigurieren und schnell auf Informationen zugreifen.

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Ein weiteres Ziel von Microsoft: Mehr Werbung

Ein weiteres Ziel von Microsoft besteht darin, das digitale Werbegeschäft anzukurbeln. Nicht zuletzt deshalb integriert der Techkonzern OpenAI-KI in seine Angebote.

Laut dem Werbechef Rob Wilk bieten die KI-Chats Werbetreibenden ganz neue, „intelligentere und besser umsetzbare Möglichkeiten“, potenzielle Kund:innen anzusprechen.

Das Magazin Trending Topics hat diesbezüglich bereits Textantworten untersucht und darin Markennamen wie zum Beispiel Ikea und Honda entdeckt.

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