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Optische Diebstahlsicherung: E-Antrieb beim neuen Möve-Pedelec kaum sichtbar

Das neue Pedelec E-Fly Airy der Fahrrad-Manufaktur Möve Bikes aus dem thüringischen Mühlhausen gehört zur Gruppe der sogenannten Inkognito-E-Bikes. Denen sieht man ihren elektrischen Antrieb nicht an.

3 Min. Lesezeit
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Das Möve E-Fly Airy. (Foto: Möve)

Pedelecs bieten ihren Verwendern fast ausschließlich Vorteile, kommen aber mit einem ganz gravierenden Nachteil. Denn sie sind als Diebesgut außerordentlich beliebt. Ob nur der Akku gestohlen wird oder gleich das ganze Pedelec, ist da eher eine Nebensächlichkeit.

Schlanke Optik sieht besser aus und schützt vor Diebstahl – wenigstens ein bisschen

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Die Überlegung hinter den sogenannten Inkognito-E-Bikes verfängt daher auf den ersten Blick. Auf eben diesen erkennt nämlich niemand, ob es sich bei einem Bike nun um ein Pedelec oder ein konventionelles Fahrrad handelt. Das erschwert Dieben zumindest ein klein wenig das Geschäft.

Zum anderen haben Inkognito-E-Bikes optische Vorteile in der äußeren Ästhetik. Denn dicke Motoren und noch dickere Akkus gehen bei Fahrrädern eher nicht als Status-Symbole durch. Hier hat man es für gewöhnlich gern so schlank wie möglich – eben unauffällig.

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Möve E-Fly Airy mit schlankem Unterrohr-Akku und unscheinbarem Nabenmotor

Das neue Pedelec E-Fly Airy will diesem Anspruch gerecht werden, und in der Tat wirkt das Airy optisch so luftig wie es der Name suggeriert. Weder ist ein Akku zu sehen noch auf den ersten Blick zu erraten, wo er mutmaßlich sitzen könnte. Und auch die Position des Motors und ob überhaupt einer verbaut ist, bleibt unklar. Das Airy könnte tatsächlich als ein zwar stabil konstruiertes, aber eben konventionelles Fahrrad durchgehen.

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Tatsächlich aber verfügt das Airy über eine fest im Unterrohr verbaute Batterie mit einem Energieinhalt von 250 Wattstunden, die dem Pedelec genügend Ausdauer für bis zu 90 Kilometer liefern soll. Der Antrieb befindet sich an der Hinterradnabe. Zum Einsatz kommt der schlanke 250-Watt-Motor Ebikemotion X35 von Mahle, der seine Kraft mit 40 Newtonmetern auf die Straße bringt. Der Hersteller liefert auch den Akku, der laut Möve innerhalb von 2,5 Stunden vollständig aufgeladen ist.

So sieht das Möve E-Fly Airy in Mattschwarz in der Grundversion aus. (Foto: Möve)

Grundversion solide ausgestattet

In der Grundversion kommt das Pedelec als Single-Speed-Variante mit einem Riemenantrieb von Gates und zu Preisen ab 3.700 Euro. Dabei verfügt das Airy schon in der Grundversion über einige interessante Ausstattungsmerkmale, die andere Hersteller nur optional und mit Zusatzkosten verbunden im Angebot haben.

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Das fängt bereits damit an, dass das Airy komplett mit Schutzblechen und Gepäckträger sowie einer integrierten Supernova-Beleuchtung ausgestattet ist. Das hydraulische Bremssystem XT M8000 vom japanischen Marktführer Shimano kommt mit Trickstuff-Scheiben. Am Lenker montiert Möve Ergon-Lenkergriffe und für den Antritt kommen aus dem Vollen gefräste Ergotec-Pedale zum Einsatz.

Wie schon beim E-Fly Up, das wir im Sommer ausführlich getestet haben, kommt auch beim Airy ein besonders stabiler und in Europa gefertigter Aluminiumrahmen zum Einsatz, der für ein Fahrergewicht von bis zu 140 Kilogramm zugelassen ist. Für dessen Fertigung setzt Möve auf eine Aluminiumlegierung mit der Bezeichnung 7020. Die wird üblicherweise im Fahrzeugbau genutzt und ist bei der Herstellung von Pedelecs eher selten anzutreffen.

Airy mit intelligenter Anbindung ans Fahrer-Smartphone

Beim E-Fly Up hatten wir bemängelt, dass die smarten Funktionen des Pedelec eher mit der Lupe zu suchen waren. Unser Fazit lautete, dass es sich um ein motorisiertes Fahrrad ohne nennenswerte Intelligenz handelte. Beim Airy ändert Möve diesen Ansatz.

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Hier lässt sich der Mahle-Motor per App mit dem Smartphone verbinden. Für das Smartphone verbaut Möve eine Lenkerhalterung, sodass es als Bordcomputer und Bedieneinheit genutzt werden kann. Das ist mit verschiedenen smarten Funktionen verbunden. So verriegelt etwa das mitgelieferte Rahmenschloss automatisch, wenn der Fahrer sich von seinem Pedelec entfernt und entriegelt auf gleiche Weise, wenn das verbundene Smartphone wieder in die Nähe kommt. Das Rahmenschloss liefert zudem eine Alarmfunktion und einen GPS-Tracker zur Verfolgung, falls das Pedelec doch mal von der vorgesehenen Position verschwindet.

Das Smartphone ist beim Airy ein zentrales Bedienelement. (Foto: Möve)

Zusätzliche Ausstattung per Aufpreis buchbar

Neben der Grundversion bietet Möve verschiedene kostenpflichtige Zubuch-Optionen sowie Variationen in der technischen Grundausstattung. So soll es etwa demnächst einen Zusatzakku mit 208 Wattstunden geben, der wie eine Trinkflasche in eine Halterung eingesetzt werden und so die Reichweite bei langen Fahrten erweitern kann.

Wem die Single-Speed-Version nicht reicht, dem steht es frei, verschiedene Alternativen, darunter auch eine klassische Elfgang-Kettenschaltung, zu erstehen. Auch den patentierten Cyfly-Antrieb, eine Mehrgelenksantrittskurbel, die die erforderliche Tretkraft mechanisch um bis zu 30 Prozent reduzieren soll, will Möve alsbald für sein Airy verfügbar machen.

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Das Möve E-Fly Airy gibt es in zwei Rahmenhöhen für Personen zwischen 1,65 und 2,15 Metern Körpergröße. Zur Wahl stehen drei Rahmenfarben. Ihr könnt das Airy entweder in mattem Grau oder Schwarz sowie in glänzendem Signalweiß erstehen. Das Pedelec wiegt runde 15 Kilogramm.

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Kaffeedrom

Sieht man echt nicht an das es ein E-Bike ist.
Ich denke auch das etwas vor Diebstahl schützen würde.

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