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Dieser Muskel kann angezogen werden: Forscher entwickeln Exo-Arm

Eine Verletzung am Arm kann zu schwerwiegenden Einschränkungen im Alltag führen. Wissenschaftler haben jetzt ein Exoskelett entwickelt, das Kraft und Ausdauer der betroffenen Muskulatur wiederherstellen kann.

1 Min. Lesezeit
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So sieht der externe Muskel aus. (Foto: Florian Haufe / ETH Zürich)

Auf den ersten Blick sieht das Myoshirt relativ unscheinbar aus. Der von Forschern der ETH Zürich entwickelte Arm-Exomuskel erinnert an eine dünne verkabelte Weste, doch er kann Großes leisten. Das Myoshirt soll Beschwerden und Verletzungen des Oberkörpers ausgleichen.

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Bei der Kombination aus Weste und Armmanschette werden Sensoren verwendet, die die Bewegungen des Trägers erkennen und einen Motor aktivieren, der eine künstliche Sehne verkürzt, die parallel zur Armmuskulatur läuft. Durch diese Sehne werden zusätzliche Kraft und Ausdauer freigesetzt. Gerade für Personen, die unter einer Muskeldystrophie leiden, ist der Exomuskel ein wertvolles Gadget. Tests haben gezeigt, dass Menschen, die von der Rückentwicklung ihrer Muskeln eingeschränkt werden, ihre Ausdauer durch den externen Muskel um 60 Prozent steigern konnten. Auch Menschen, die unter keinerlei Krankheiten oder Verletzungen leiden, hielten bis zu 30 Prozent länger durch als gewöhnlich.

Myoshirt soll noch optimiert werden

Einen kleinen Nachteil hat das Myoshirt in seiner jetzigen Form jedoch noch: Sein Gewicht beträgt aktuell knapp vier Kilogramm. Nicht unbedingt das beste Gewicht für Leute, die ohnehin schon mit Muskelschwund zu kämpfen haben. Das Team plant laut eigener Ankündigung, den Fokus auf die Schulterunterstützung zu beschränken, um das Design so klein und leicht wie möglich zu machen. Ziel sei es, dass das smarte Gadget auch unauffällig unter der Kleidung getragen werden kann. Dementsprechend braucht es noch Zeit, bis das Produkt wirklich marktreif ist.

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„Krankenhäuser haben zwar viele gute Therapiegeräte, aber diese sind oft sehr teuer und unhandlich. Und es gibt wenige technische Hilfsmittel, die Patienten direkt im Alltag nutzen und zur Unterstützung bei der Durchführung von Übungen zu Hause heranziehen können“, sagt Marie Georgarakis, ehemalige Doktorandin am Sensory Motor Systems Lab der ETH Zürich in der offiziellen Pressemeldung. Diese Lücke wollen die Forscher mit dem Myoshirt schließen.

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