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Eine neue Ära für Joomla: So gut ist die neue Benutzer- und Rechteverwaltung

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Vorangelegte Benutzergruppen und Berechtigungen in Joomla

Tabelle: Die Gruppen mit dazugehörigen Aktionen.
Die Gruppen mit dazugehörigen Aktionen in Joomla. Rot und Grün sind die jeweils aktuellen Einstellungen.

Aktionen

  • Konfigurieren: Ermöglicht Benutzern dieser Gruppe das Bearbeiten der Optionen dieser Erweiterung.
  • Zugriffskomponente: Ermöglicht Benutzern dieser Gruppe den Zugriff auf diese Erweiterung.
  • Erstellen: Ermöglicht Benutzern dieser Gruppe das Erstellen von Inhalten.
  • Löschen: Ermöglicht Benutzern dieser Gruppe das Löschen von Inhalten.
  • Bearbeiten: Ermöglicht Benutzern dieser Gruppe das Bearbeiten von Inhalten in dieser Erweiterung.
  • Status bearbeiten: Ermöglicht Benutzern dieser Gruppe das Ändern des Status von Inhalten in dieser Erweiterung.
  • Besitzer bearbeiten: Ermöglicht Benutzern dieser Gruppe das Bearbeiten von übermittelten Inhalten in dieser Erweiterung.

Einstellungsmöglichkeiten

  • Vererbt bedeutet, dass die Berechtigungen aus der globalen Konfiguration und übergeordneten Gruppe verwendet werden.
  • Verweigert bedeutet, dass egal, wie die Einstellungen der übergeordneten Gruppe sind, die Gruppe nicht diese Aktion durchführen darf.
  • Erlaubt bedeutet, dass egal, wie die Einstellungen der übergeordneten Gruppe sind, die Gruppe diese Aktion durchführen darf (wenn dieses im Konflikt mit der Konfiguration oder übergeordneten Gruppe steht, wird es keine Auswirkungen haben, ein Konflikt wird durch Verboten (gesperrt) unter Einstellungen angegeben).

Ist der neue User einer Gruppe zugeordnet, kann Klaus noch Basis-Einstellungen für ihn tätigen. Darunter fallen der Backend Template Stil, die Backend- und Frontend-Sprache, der Editor, die Hilfeseite und die Zeitzone. Ein Klick auf Speichern erstellt den neuen Benutzer-Account.

Um nun neue Benutzergruppen zu erstellen, klickt Klaus auf Neu unter Benutzer > Gruppen. Dort legt er Gruppennamen und die übergeordnete Gruppe fest. Mit Speichern steht die neue Gruppe zur Verfügung und kann unter Optionen eingestellt werden.

Die Aktionen der Gruppen können in den Optionen eingestellt werden.
Die Aktionen der Gruppen lassen sich in den Optionen einstellen.

Für die Gruppe muss eine eigene Zugriffsebene her. Ein Klick auf Benutzer > Zugriffsebene > Neu erledigt das. Dort gibt Klaus der Ebene einen Namen und wählt die zugehörige Gruppe aus. Die neue Zugriffsebene kann jetzt eingesetzt werden. Öffnet Klaus z.B. einen beliebigen Beitrag, kann dieser Beitrag der Zugriffsebene zugewiesen werden und steht so der Gruppe dieser Ebene für die eingestellten Aktionen bereit.

Fazit

Mit der neuen Benutzerverwaltung ist den Entwicklern von Joomla 1.6 der große Wurf gelungen. Sämtliche denkbare Szenarien kann man damit durchspielen. Die neuen Einstellungsmöglichkeiten lassen keine Wünsche offen. Der umständliche Weg über Erweiterungen Dritter entfällt. Umsteiger von 1.5 auf 1.6 fällt der Übergang leicht dank vorangelegter Gruppen. Wer ein CMS mit ausgeklügeltem Usermanagement sucht, sollte sich Joomla 1.6 unbedingt anschauen.

Über den Gastautor

Alexander Schmidt ist Webentwickler und Dozent. Er leitet und organisiert Seminare für die Nutzung von Joomla. Seit 2005 realisiert Schmidt Websites, die auf dem CMS basieren. Sein Spezialgebiet ist die Entwicklung hochwertiger Templates. In seinem Fachblog schreibt er über Webdesign und Joomla.

Weiterlesen zum Thema Joomla auf t3n.de:

Joomla-Templates: Die besten Quellen im Netz

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4 Reaktionen
Arne

Hallo Alexander,

sorry, da hab ich wohl genau diesen einen Satz mit den Zugriffsebenen überlesen. Das scheint das zu sein, was ich meinte.

Antworten
Alexander Schmidt

@Arne: Was meinst Du mit „Bereich eines Seitenbaums“? Mit selbst erstellten Zugriffsebenen (im Zusammenhang mit Gruppen und Benutzer) kann man jetzt explizit eine Seite, ein Modul, ein Menüpunkt etc. für eine einzige Person, Gruppe oder Ebene freigeben. Du kannst damit ganz eigene Bereiche schaffen, so wie auf Seite 2 beschrieben.

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Arne

Ist ja schön, dass Joomla nun auch im Jahre 2000 ankommt mit der Benutzerverwaltung, aber das ist doch mehr eine Bereinigung als ein "ausgeklügelte Usermanagement". Für den Anspruch den Joomla stellt braucht es nicht mehr als diese Basis-Verwaltung, klar, aber unter "ausgeklügelt" würde ich mir zumindest eine rudimentäre Implementation von Access Control Lists oder so vorstellen. Einfach global für alle Inhalte "darf schreiben" festzulegen lässt viele es schon deshalb nicht benutzen, weil Benutzer so nicht auf Bereiche des Seitenbaums beschränkt werden können. Nur so als Beispiel.

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Akif Sahin

Meine Erfahrung mit Joomla ist, dass es weiterhin einfach viel zu kompliziert ist, um eine breite Verbreitung erfahren zu können. Die Usability ist aber nur ein Faktor für dieses CMS.

Ich kenne massen von Präsenzen die mit Joomla liefen und ständig gehackt wurden. Es war zwischenzeitlich so, dass es fast jede Woche eine neue Version gab, die Fehler beseitigen sollte. Anscheinend tun sich die Leute auch mit dem Update sehr schwer...

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