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Nokia Kinetic-Prototyp: Biegsame Smartphones bis 2014

Apple revolutionierte 2007 mit seinem iPhone durch den Einsatz von Multitouchscreens die Smartphonewelt. Seitdem nutzt jeder Hersteller, der etwas auf sich hält, diese Technologie. Nun hat Nokia auf seiner eigenen Hausmesse das einzigartige neue Konzeptphone Nokia Kinetic mit einem flexiblen Display demonstriert, welches sich per Drehen, Drücken und Klicken bedienen lässt. Wird es das next big thing?

2 Min. Lesezeit
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Nokia Kinetic – für den kalten Winter in Finnland entwickelt

Tapani Jokinen („Head of Design, Technology, Insights“ bei Nokia) erklärt, dass mit dieser neuen Eingabetechnologie die Bedienung noch intuitiver gestaltet sein soll, als es bisher mit Touchscreen-Devices möglich ist. Denn durch die Verwendung eines flexiblen Displays lässt sich mithilfe diverser integrierter Sensoren per Drehen und Biegen des gesamten Gerätes zum Beispiel eine Funktion starten, durch eine Fotogalerie scrollen, den Mediaplayer starten oder von einem zum nächsten Musiktitel wechseln. Es soll sogar möglich sein, bis zu vier Eingaben parallel zueinander durchzuführen.

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Ein weiterer interessanter Aspekt der neuartigen Eingabe ist, dass man nicht zwingend auf den Touchscreen angewiesen ist. Besonders in der finnischen Heimat Nokias ist dies sehr praktisch: Wer schon einmal versucht hat, sein Smartphone bei klirrender Kälte mit Handschuhen zu bedienen, weiß, dass dies nicht funktioniert. Denn kapazitive Displays benötigen einen elektrisch leitfähigen Kontakt, zum Beispiel den direkten Kontakt mit der Haut.

Nokia Kinetic - Im Moment nur ein Prototyp (Bild: Cnet)

Nokia Kinetic könnte bereits 2014 serienreif sein

Betrachtet man sich die Bedienung (siehe Video unten) so wirkt sie beim Prototyp noch recht unausgereift und eher „brachial“. Zudem scheint es vonnöten zu sein, dass man beide Hände am Gerät hat, um von App zu App oder von Bild zu Bild zu „twisten“. Eine einhändige Bedienung wäre auf Dauer wünschenswert. An solch einer Funktionsweise wird nach Aussage von Nokia-Entwickler Chris Bower gearbeitet. Darüber hinaus soll man das Smartphone blind bedienen können, sodass man es nicht einmal aus der Hosentasche ziehen muss.

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Der Nokia Kinetic-Protoyp ist zwar noch lange nicht serienreif, doch offenbar ist die Entwicklung eines solchen Smartphones soweit fortgeschritten, dass bereits innerhalb der nächsten drei Jahre ein fertiges Produkt auf den Markt kommen könnte.

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Nicht nur Nokia ist übrigens dabei, flexible Displays für Smartphones und Tablets zu entwickeln, sondern auch Samsung. Bereits im nächsten Jahr will der südkoreanische Hersteller erste Geräte mit dieser Technologie vorstellen. Dass die Eingabemethode sich an der von Nokias Prototyp anlehnt, ist allerdings eher auszuschließen.

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Stefan

Naja, also die Bedienung sieht noch mehr als unreif aus… So etwas muss noch deutlich verbessert werden – Ich will da ja nicht immer ein halbes Krafttraining absolvieren müssen, um ein paar Minuten Musik hören zu können.

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