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Nothing: Oneplus-Mitgründer kündigt Hardware-Startup mit prominenten Investoren an

Oneplus-Mitgründer Carl Pei hat ein neues Startup für „Smart Devices“ gegründet. Das neue Unternehmen, das schlicht „Nothing“ getauft wurde, hat namhafte Investoren wie Casey Neistat und iPod-Vater Tony Fadell hinter sich.

2 Min. Lesezeit
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Nothing. (Bild: Nothing)

Carl Pei, der Oneplus 2013 mitgründete und sich im September 2020 von der Firma getrennt hatte, hat den Namen seines nächsten Unternehmens bekannt gegeben: Nothing (deutsch: Nichts). Das Startup beschreibt sich selbst als „Londoner Unternehmen für Consumer-Technologie“. Bislang gibt sich das Unternehmen recht mysteriös, da es noch keine konkreten Informationen zu den geplanten Produkten macht. Allerdings hat Nothing vor einer offiziellen Finanzierungsrunde schon sieben Millionen US-Dollar von namhaften Techgrößen eingesammelt. Unter anderem zählen iPod-Erfinder Tony Fadell, Twitch-Mitbegründer Kevin Lin, Reddit-CEO Steve Huffman und Youtuber Casey Neistat dazu.

Nothing: Erste Produkte in der ersten Jahreshälfte 2021

Carl Pei – mit 23 hatte er Oneplus mitgegründet. 2021 legt er mit Nothing nach. (Foto: Nothing)

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Wie Pei in der Ankündigung erklärt, wolle er mit seinen kommenden Produkten die „Barrieren zwischen Mensch und Technik beseitigen, um eine nahtlose digitale Zukunft zu schaffen“. Weiter heißt es: „Wir glauben, dass die beste Technologie schön, aber dennoch natürlich und intuitiv zu bedienen ist. Wenn sie ausreichend fortgeschritten ist, sollte sie in den Hintergrund treten und sich wie nichts anfühlen.“ Anhand dieser Aussagen könnten wir davon ausgehen, dass Nothing vernetzte Produkte in Arbeit hat, die in Richtung Ambient Computing gehen.

Im Interview mit The Verge wollte Pei keinerlei Details zu den kommenden Produkten nennen, er lehne es auch ab, zu erläutern, mit welchen Firmen Nothing in Konkurrenz treten werde. Er bestätigte lediglich, Produkte aus verschiedenen Kategorien zu veröffentlichen, mit dem Ziel, ein eigenes Ökosystem an Geräten im Portfolio zu haben. Einem älteren Gespräch mit Wired zufolge deutete Pei immerhin an, Produkte aus dem Bereich Musik auf den Markt zu bringen und unter anderem Kopfhörer im Angebot zu haben.

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Nothing: Keine Produkte von der Stange

Pei betont gegenüber The Verge, Produkte anzubieten, die sich dadurch abheben, dass Nothing von Anfang an „maßgeschneiderte“ Komponenten verwende. Der Gründer hofft, dadurch zu verhindern, dass die Produkte von Nothing zu sehr nach Produkten der Konkurrenz aussehen werden. „Es gibt einen Grund, warum viele Produkte auf dem Markt ziemlich ähnlich aussehen“, sagt Pei. „Das liegt daran, dass sie viele gleiche Komponenten und die gleichen Bausteine verwenden.“

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Mit dieser Aussage dürfte er womöglich auch sein altes Unternehmen Oneplus kritisieren. Produkte von Oneplus ähneln hinsichtlich ihres Designs den Smartphones der Konzernschwestern Oppo und Realme, die allesamt zum Techriesen BBK gehören. Die Produkte unterscheiden sich zwar dennoch anhand ihrer Spezifikationen und der Software, eine gewisse Verwandtschaft ist aber nicht zu verleugnen.

Kurios ist indes, dass Pei sich bei der Ankündigung seines neuen Unternehmens ein wenig an den Marketinginstrumenten von Oneplus bedient, vor der eigentlichen Ankündigung einen möglichst großen Hype aufzubauen.

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