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Nvidia-Grafikkarten-Alptraum: Ameisen hinterlassen Spur der Zerstörung in Gaming-PC

Aktuell geht ein Reddit-Beitrag viral, in dem ein Nutzer Auflösungserscheinungen seiner Geforce RTX 3080 Ti entdeckt. Das Problem: eine Ameisenkolonie, die auf Wärmeleitpads steht.

1 Min. Lesezeit
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Die Nylanderia fulva werden auch als Rasberry Crazy Ants bezeichnet. Sie befallen vorzugsweise Computer und elektronische Geräte. (Foto: Brberrys/ Shutterstock.com)

Ein Gamer aus den USA fand merkwürdige kleine Plastikkörnchen in seiner wenige Monate alten Nvidia-Grafikkarte vom Typ Geforce RTX 3080 Ti. Mithilfe der Community von Reddit kam er auf die Lösung: Die kleinen weichen Plastikstücke sind Teile der Wärmeleitpads, die die Temperatur von der Karte ableiten.

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Ameisen der Gattung Rasberry Crazy Ants (lat. Nylanderia fulva) hatten sein System heimgesucht und die Pad-Stücke entfernt. Das Problem scheint in den USA gängig zu sein, in Europa ist es bislang unbekannt.

Crazy Ants: Hungrige Einwanderer aus Brasilien und Argentinien

Die Plage ist recht neu. Der Schädlingsbekämpfer Tom Rasberry entdeckte die Art 2002 in einem Vorort der Stadt Houston (Texas). Die Allesfresser stammen ursprünglich aus Brasilien und Argentinien. Sie haben sich in den USA ausgebreitet und sollen letztes Jahr einen Schaden von 150 Millionen US-Dollar angerichtet haben.

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Die drei Millimeter kleinen Insekten dringen sogar in Handys ein. Warum sie eine Vorliebe für Elektrogeräte haben, ist unbekannt. Auf Wikipedia wird vermutet, es könne mit magnetischen Feldern, der wohligen Wärme oder der Futtersuche zusammenhängen.

Harter Gegner für Schädlingsbekämpfer

Nylanderia fulva reiste vermutlich über den Seeweg in die USA. Wo sie hinkommt, verdrängt sie andere Ameisenarten. Die Crazy-Ants-Kolonien töten Hühner, die an ihnen ersticken. Größere Tiere können an Augen, Nasen und Hufen befallen werden.

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Die Kolonien trocknen ganze Grasländer aus, indem sie pflanzensaugende Insekten züchten, um deren „Honigtau“ zu essen. Sie lassen sich nicht mit handelsüblichen Pestiziden bekämpfen und sind schwieriger auszurotten, weil sie mehrere Königinnen haben. 2008 erteilte die US-Umweltschutzbehörde in Gebieten der Plage eine vorläufige Genehmigung für das Spezialpestizid Fipronil.

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