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Nvidia zieht sich komplett aus Russland zurück – Mitarbeiter werden versetzt

Nvidia möchte endgültig alle Aktivitäten in Russland einstellen. Die Mitarbeiter können in anderen Ländern weiter für das Unternehmen arbeiten.

2 Min.
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Nvidia beschäftigt keine Mitarbeiter mehr in Russland. (Foto: Shutterstock / Tada Images)

Der amerikanische Chip- und Grafikkartenhersteller Nvidia teilt in einem Statement mit, dass sie alle Aktivitäten in Russland einstellen und sich komplett aus dem Land zurückziehen. Dazu soll es allen Nvidia-Mitarbeitern aus Russland möglich sein, ihre Arbeit in einem anderen Land fortzusetzen, wenn sie das wünschen.

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Laut Techspot haben rund 300 Menschen in Nvidias Büro in Russland gearbeitet, bevor das Land in die Ukraine eingefallen ist. Mittlerweile soll diese Zahl auf 240 Mitarbeiter gesunken sein. Als Grund für die Schließung der Büros gibt Nvidia die „Unfähigkeit, eine effektive Arbeit seiner Mitarbeiter sicherzustellen“ an.

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Bereits alle Lieferungen eingestellt

Zuvor hatte das Unternehmen bereits alle Lieferung nach Russland eingestellt. Die Entscheidung, alle Mitarbeiter abzuziehen und die Büros zu schließen, kommt von daher nicht vollkommen überraschend.

Auch die USA hatten dem Handel von Nvidia mit Russland einen Riegel vorgeschoben. Seit Anfang September benötigt der Chiphersteller eine spezielle Lizenz, um High-End-Chips wie den H100 oder A100 nach Russland oder China auszuliefern.

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Nvidia teilte nach dieser Ankündigung bereits mit, dass von dieser Maßnahme nur der Handel mit China betroffen sei, woraufhin die Aktie des Unternehmens um 6,5 Prozent fiel. Somit wollen die USA verhindern, dass Russland und China die Chips, welche auch genutzt werden, um KIs zu trainieren, für militärische Zwecke eingesetzt werden.

Teilmobilmachung könnte Anreiz sein, das Land zu verlassen

Nvidia selbst nennt keine konkreten Gründe, es könnte aber mit der Teilmobilmachung in Russland zu tun haben. Durch die Mobilmachung wurden Hunderttausende Reservisten mobilisiert. Sollte es zu einer Generalmobilmachung kommen, könnten noch weitaus mehr russische Männer in die Armee berufen werden.

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Um das zu verhindern, googlen russische Bürger laut Google-Trends, wie sie am besten das Land verlassen können. Hier wollen sie unter anderem wissen, wie sie sich “vor der Armee drücken können” oder ohne Geld oder Pass die Grenze überqueren.

Unbestätigten Quellen zufolge hat Nvidia bereits Charterflüge organisiert, die Mitarbeiten aus dem Land schaffen, die das Angebot annehmen und in Büros in anderen Ländern weiter für das Unternehmen arbeiten wollen.

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