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Deglobalisierung: Nvidia darf High-End-Chips nur noch mit Erlaubnis an China verkaufen

Künftig brauchen Nvidia und AMD eine neue Lizenz, um Grafikchips an China oder Russland zu verkaufen.

2 Min.
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Viele High-End-Chips könnten in den USA bleiben. (Foto: Shutterstock / mpohodzhay)

Durch Engpässe in den Lieferketten und den Krieg in der Ukraine haben wir in den letzten Monaten einen Trend zur Deglobalisierung gesehen. Dieser setzt sich nun fort, indem die USA Verkäufe von Chips nach China und Russland beschränkt.

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Wie aus einer Anordnung der Securities and Exchange Commission (SEC) hervorgeht, besteht nun für den Grafikkarten- und Chiphersteller Nvidia eine Lizenzpflicht, wenn sie weiter Chips an China, Hong Kong und Russland verkaufen wollen.

Nachdem das Unternehmen dies bekannt gab, fiel die Aktie um 6,5 Prozent, wie CNBC berichtet. Die neue Lizenz soll dazu dienen, das Risiko zu reduzieren, dass China Nvidias Produkte für militärische Zwecke nutzt.

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High-End-Chips sind betroffen

Allerdings betrifft das nicht alle Chips des Herstellers, sondern nur die A100 und H1000 Chips. Das sind Grafikchips, die an Unternehmen verkauft werden. Grafikkarten für Spieler sind von der Maßnahme nicht betroffen.

Außerdem sieht die Anordnung vor, dass alle künftigen Chips mit ähnlicher Leistung oder Bauart zum A100 von der Lizenzpflicht betroffen sind. „Wir arbeiten mit unseren Kunden in China zusammen, um ihre geplanten oder zukünftigen Einkäufe mit alternativen Produkten zu befriedigen, und suchen möglicherweise nach Lizenzen, wenn Ersatz nicht ausreicht“, sagte ein Nvidia-Sprecher gegenüber CNBC.

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Nvidia erwartet durch die Restriktionen, dass sie rund 400 Millionen US-Dollar in Verkäufen nach China alleine in diesem Quartal verlieren. Die neuen Regeln gelten auch für Russland, hier hat Nvidia aber keine zahlenden Kunden.

AMD ebenfalls eingeschränkt

CNBC ist auch mit Konkurrent AMD in Kontakt getreten. Ein Sprecher des Unternehmens hat bestätigt, dass die Lizenzpflicht auch für AMD gelte. Das Unternehmen geht aber nicht davon aus, dass diese wesentliche Auswirkungen auf das Geschäft haben werden.

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Dabei hat Nvidia in der jetzigen Lage bereits mit Umsatzeinbrüchen durch die geringe Nachfrage im Gaming-Markt zu kämpfen. Das hat dazu geführt, dass das Unternehmen momentan auf zu vielen Grafikkarten sitzt, die es loswerden möchte.

Das sind allerdings gute Nachrichten für Gamer. Denn sowohl Nvidia als auch AMD bereiten Berichten zufolge einen großen Abverkauf von überschüssigen Grafikkarten der aktuellen Generation vor. Ziel ist es, diese loszuwerden, bevor die neue Generation in den Regalen steht.

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Kommentare (1)

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me

Und wieder eine sinnlose Provokation gegenüber China. Wenn innerhalb der nächsten 12 Monate ein Weltkrieg mit USA und Europa auf der einen und Russland und China auf der anderen Seite ensteht, so ist die Schuld dafür zu 100% bei den USA und vor allem auch bei Oberkriegstreiber Joe Biden zu suchen.

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