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Der Grafikkarten-Mangel ist wohl vorbei: Nvidia hat zu viele GPUs auf Lager

Ein Überschuss an Grafikkarten bei Nvidia könnte die Preise weiter purzeln lassen.

1 Min.
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Die RTX-3000-Serie könnte bald noch günstiger werden. (Foto: Shutterstock / Peter Gudella)

Der Grafikkarten-Mangel scheint endlich sein Ende gefunden zu haben. Bereits seit Anfang des Jahres gehen die Preise für neue GPUs ständig runter. Jetzt könnten sie erneut Tiefstwerte erreichen.

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Im Earnings Call für das zweite Quartal 2023 spricht Nvidia CEO Jensen Huang über die aktuelle Lage des Unternehmens. Dort erklärt er, dass Nvidia momentan mit einem Überschuss an Grafikkarten der RTX-3000-Serie zu kämpfen hat und das kurz bevor die neue Generation in Form der RTX-4000 noch dieses Jahr erscheinen soll.

Sinkende Preise voraus?

Um dem Überschuss Herr zu werden, wolle Nvidia die Grafikchip-Lieferungen an Grafikkarten- und Laptop-Hersteller einschränken, damit diese sich erst einmal um ihr bestehendes Inventar kümmern können.

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Zudem habe Nvidia „Programme zur Preispositionierung unserer aktuellen Produkte eingeführt, um uns auf Produkte der nächsten Generation vorzubereiten“, wie Huang im Earnings Call verrät.

Höchstwahrscheinlich bedeutet das, dass Nvidia die Preise für die aktuelle Generation, also RTX-3000 senken möchte, damit das Inventar abverkauft werden kann, bevor RTX-4000 auf den Markt kommt. Diese niedrigeren Preise könnten dann letztendlich an die Kunden weitergegeben werden.

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Nachlassende Gaming-Umsätze belasten Nvidia

Bereits Anfang des Monats hatte Nvidia mit nachlassenden Umsätzen zu kämpfen. Dort verpasste das Unternehmen die eigenen Prognosen. Nvidia hatte einen Umsatz von 8,1 Milliarden US-Dollar vorausgesagt, konnte aber nur 6,7 Milliarden einfahren.

Begründet hat Nvidia das mit einem Rückgang im Gaming-Geschäft, genauer gesagt mit Grafikkarten. Der Rückgang sei der schwachen Wirtschaft und der hohen Inflation geschuldet. Die Konjunktursorgen sorgen außerdem dafür, dass Konsumenten sparsamer agieren.

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Auch der Krypto-Markt könnte zur geringeren Nachfrage beigetragen haben. Die weiterhin niedrigen Kurse machen auch das Mining weniger ertragreich. Zudem soll die zweitgrößte Währung Ethereum noch dieses Jahr auf Proof-of-Stake umsteigen, wodurch keine Grafikkarten mehr benötigt werden, um diese zu schürfen.

Wenn ihr euren Gaming-PC mit einer neuen RTX-3000-Karte upgraden wollt, könnte bald die beste Kaufgelegenheit der letzten Jahre kommen.

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