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Software & Infrastruktur

Office 2016 für Windows ist da: Die Neuerungen im Überblick

Office 2016 für Windows ist da.

Seit gestern ist Office 2016 für Windows offiziell verfügbar. Wir zeigen euch die Neuerungen und erklären, wann sich ein Upgrade lohnt.

Office 2016 verspricht schicke und einfach zu synchronisierende mobile Anwendungen. (Grafik: Microsoft)
Office 2016 verspricht schicke und einfach zu synchronisierende mobile Anwendungen. (Grafik: Microsoft)

Nach Office 2016 für Mac und mobilen Versionen der Software bringt Microsoft das neue Office endlich auch da hin, wo es ursprünglich herkommt: auf den Windows-PC. Für Office-365-Abonnenten ist Office 2016 seit gestern verfügbar, ab heute gibt es auch die Einzellizenzen für Windows und Mac. Damit ist Office 2016 jetzt auf allen Plattformen verfügbar.

Office 2016 für Windows: Echtzeit-Kollaboration und neuer Such-Assistent

Zu den wichtigsten Neuerungen der 2016er Version gehört die Möglichkeit, Dokumente direkt aus einer der Office-Anwendungen heraus freizugeben und gemeinsam mit Kollegen zu bearbeiten, auch von unterwegs. Hierzu hat Microsoft die Kommunikation zwischen Desktop- und Web-Apps überarbeitet. Ebenfalls übergreifend neu: ein verbessertes Assistenzprogramm, genannt „Sie wünschen“ oder auch „TellMe“, das die zuweilen etwas aufwändige Suche über die „Hilfe“-Funktion in den einzelnen Anwendungen ablöst.

„Touch-optimiert für Windows-10-Nutzer.“

Office 2016 glänzt mit einem einheitlichen Look über alle Geräte hinweg und ist außerdem für die Touch-Bedienung unter Windows 10 optimiert, wie schon aus der im März veröffentlichten Vorschauversion hervorgegangen ist. Zusätzlich hat Microsoft einigen einzelnen Anwendungen nützliche neue Features verpasst, wie etwa das einfachere Anfügen von Anlagen in Outlook oder neue Diagramm-Typen in Excel.

Excel wartet bei Office 2016 für Windows mit neuen Diagrammtypen auf. (Screenshot: Microsoft)
Excel wartet bei Office 2016 für Windows mit neuen Diagrammtypen auf. (Screenshot: Microsoft)

Unterschiede im Umfang der einzelnen Lizenzen

Die Anwendungen Word, Excel, Outlook, PowerPoint, OneNote, Access und Publisher für den Desktop sind in allen verfügbaren Office-2016-Paketen enthalten. Office-365-Abonnenten erhalten zusätzlich die mobilen Versionen, Zugang zu Diensten wie Skype for Business, Yammer, Delve, ein Terabyte Cloud-Speicher bei OneDrive und Extra-Funktionen zum Mobile Device Management und zur Verhinderung von Datenverlust („Data Loss Prevention“, DLP).

Während der Preis für Office-Abonennten mit dem Upgrade nicht weiter ansteigt, fallen für die Einzellizenzen jeweils 149 (Office 2016 Home & Student) oder 279 (Office 2016 Home & Business) Euro an. Allerdings sind diese Lizenzen nicht auf einen einzelnen Nutzer, sondern ein einzelnes Arbeitsgerät beschränkt: Die parallele Nutzung von Office 2016 auf PC und Laptop ist mit so einer „Einzelplatzlizenz“ also nicht möglich.

Office 2016: Microsoft setzt noch stärker auf das Abo-Modell

Damit dürften sich viele der – vor allem auf die Cloud setzenden – neuen Features im Rahmen der Einzelplatzlizenz nicht wirklich bezahlt machen. Heavy-User werden damit von Microsoft immer mehr in Richtung der Mietversionen im Rahmen eines Office-365-Abonnements gedrängt: „Office 365 Personal“ für Einzelpersonen schlägt hier mit 69 Euro pro Jahr zu Buche, „Office 365 Home“ für einen bis zu fünfköpfigen Privathaushalt mit 99 Euro pro Jahr.

Wer Office 2016 eine ernsthafte Chance geben möchte, kann die Mietversion Office 365 kostenlos testen. Für die Einzelplatzlizenz muss man in unseren Augen in Anbetracht des fragwürdigen Kosten-Nutzen-Verhältnisses zu tief in die Tasche greifen – hier tut es im Zweifel auch die alte Version.

Wer Office 365 im Unternehmen nutzt, kann sich hier über die Neuerungen informieren.

Habt ihr schon erste Erfahrungen mit Office 2016 für Windows gemacht?

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2 Reaktionen
ChrisT

Ein weiteres Gegenargument gefällig? In Outlook 2016 für Mac lassen sich Signaturen nach wie vor nicht austauschen. Ist denn das so schwierig? Neue Signaturen lassen sich in Mails einfügen, die «alte» muss jedoch manuell gelöscht werden. Ganz kleine Ansätze von Effizienz werden von Microsoft leider komplett ignoriert. Ich werde beim alten bleiben – «Null-Effizienz» geht auch günstiger.

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