Collaboration

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Das Collaboration-Marktsegment wurde aus der Notwendigkeit geboren, einzelnen Mitarbeiter oder Teams, die unter Umständen über weite Strecken verteilt sind, Tools zur Verfügung zu stellen, die die effiziente Zusammenarbeit an einem Projekt erleichtern. Im klassischen Intranet, in das sich die Mitarbeiter einklinken konnten, fehlten derartige Programme. Der Austausch über E-Mail und über Word-Dokumente, die jeder mit Kommentaren versehen konnte, stellte sich als wenig zielführend und kaum effizient heraus. Aufgrund des Dilemmas bei steigender Mobilität bildeten sich zunächst zahlreiche Projektmanagement-Programme wie Asana, Basecamp, Projectplace und viele andere.

 Der Markt entwickelt sich nach wie vor dynamisch, weil ein entsprechend hoher Bedarf vorhanden ist und die Entwickler mit immer mehr Funktionen und verbesserten Lösungen aufwarten.

Der wachsende Collaboration-Markt gab auch Newcomern eine Chance

Newcomer der zweiten Stunde haben es schwer im Bereich der Collaboration-Tools, weil Wettbewerber der ersten Stunde bereits einige Jahre Erfahrung mit ihren angebotenen Projekt-Management-Tools haben und diese laufend verbessern und verfeinern konnten. Startups der ersten Stunde hatten damit die Chance zu außergewöhnlich starkem Wachstum. Das Startup-Unternehmen Slack Technologies, das erst 2013 gegründet wurde, wuchs mit Collaboration-Tools derartig stürmisch, dass der Firmenwert von Slack bereits nach fünf Jahren im August 2018 auf 7,1 Milliarden US-Dollar geschätzt wurde. Als eine ebenfalls besondere Erfolgsstory kann der 2002 gegründete australische Softwarehersteller Atlassian angesehen werden. Im Dezember 2015 ging das Unternehmen erfolgreich an die Börse und verlegte seinen Sitz nach London und übernahm 2017 den Hersteller der Projektmanagementsoftware Trello.

Die Attraktivität des Collaboration-Marktsegments ruft auch digitale Giganten auf den Plan

Die hohen Wachstumsraten auf dem Markt für Collaboration-Software rief auch die digitalen Giganten Microsoft und Facebook auf den Plan. Facebook startete am 10. Oktober 2016 seine Collaboration-Plattform Workplace, und Microsoft zog am 14. März 2017 mit seinem Programm Microsoft Teams nach. Microsoft Teams kam also relativ spät auf den Markt, was normalerweise ein Wettbewerbsnachteil ist. Das Tool hat aber den großen Vorteil, dass es absolut kompatibel mit Microsoft Office ist. In der Firmenversion von Office 365 ist Microsoft Teams sogar ohne Aufpreis integriert. Lust auf mehr Infos? 

Hier auf t3n.de findet ihr laufend brandaktuelle News und spannende Artikel zum Collaboration-Thema.