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OnePlus One: Neues Über-Smartphone aus China soll Galaxy S5 und Co. in die Tasche stecken

Mit dem „One“ stellt der neue chinesische Hersteller OnePlus einen wahren Smartphone-Flaggschiff-Killer vor. Das junge Unternehmen greift sowohl in Sachen Features, als auch in Sachen Preis die bekanntesten Vertreter der Android-Welt an, und will auch den deutschen Markt erobern.

Von Moritz Stückler
2 Min. Lesezeit
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(Quelle: OnePlus)

Xiaomi, Huawei, ZTE und Co: Die chinesischen Marken greifen an

Seit wenigen Jahren greifen immer mehr asiatische Hersteller, die in Europa und Amerika bisher unbekannt waren, etablierte Marken an. Viele dieser Firmen haben vorher bereits als Auftragsfertiger für bekannte Marken gearbeitet, und trauen sich immer öfter mit Produkten unter eigenem Namen auf die weltweiten Märkte. Beispiele für diese neue Riege von asiatischen Herstellern sind Firmen wie Huawei, ZTE, Xiami oder Oppo. Mit OnePlus gibt es nun seit dem Ende des letzten Jahres noch einen weiteren Kandidat in dieser Kategorie. OnePlus bezeichnet sich selbst als Startup, und viele der jungen Mitarbeiter haben vorher bei der Marke „Oppo“ gearbeitet und dort schon Erfahrung im Smartphone-Markt gesammelt. Mit ihrem ersten Gerät, das auf den Namen „One“ hört macht OnePlus nun eindrucksvoll auf sich aufmerksam. Die Kollegen von MobileGeeks haben sich bei dem neuen Hersteller schon einmal umgesehen.

Das OnePlus One macht technisch und optisch einen guten ersten Eindruck. (Quelle: OnePlus)

Das OnePlus One macht technisch und optisch einen guten ersten Eindruck. (Quelle: OnePlus)

Das OnePlus One bietet ein 5,5 Zoll großes Display, vier Kerne und eine 13-Megapixel-Kamera

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Das OnePlus One verfügt über ein 5,5 Zoll großes IPS-Display mit Full-HD-Auflösung. Ein Snapdragon-801-SoC treibt das Gerät mit seinen vier Kernen und 2,5 Gigahertz an. Dazu gesellen sich üppige 3 Gigabyte Arbeitsspeicher. Auch bei der Kamera hat OnePlus mit einem 13-Megapixel-Modul von Sony eine gute Wahl getroffen und bewirbt eine gute Offenblende von f/2.0 und eine schnelle Verschlusszeit. Die Frontseite verfügt standesgemäß über eine zweite Kamera mit zwei Megapixeln Auflösung.

Schickes Design und austauschbare Rückseiten-Cover

Das ganze Feature-Paket kommt verpackt in einem ansprechenden Gehäuse, dessen Abmessungen und Design absolut konkurrenzfähig sind. Schlichtes Branding, abgerundete Ecken und austauschbare Rückseiten-Cover dürften bei vielen Kunden Anklang finden. Das OnePlus One verfügt weltweit über 4G bzw. LTE-Funktionalität, jedoch werden nur zwei der drei in Deutschland verwendeten LTE-Bänder unterstützt. WiFi, GPS, Glonass, Bluetooth und NFC gemäß den neusten Standards sind ebenfalls mit an Bord. Die Akkuleistung ist mit 3.100 mAh auf dem Papier ebenfalls sehr vielversprechend.

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OnePlus One: CyanogenMod als Betriebssystem

Und wer jetzt noch auf den ganz großen Haken wartet, der wird enttäuscht. Es scheint nämlich keinen zu geben. Auch bei der Software setzt OnePlus dankenswerterweise auf die freie Android-Variante CyanogenMod, die auch bei der Konkurrenz von Oppo schon eingesetzt wird. Die verwendete Version CyanogenMod 11S basiert auf Android 4.4 wurde aber von OnePlus in eine eigene, sehr bunte und flache Optik eingehüllt.

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OnePlus setzt auf dem One die freie Android-Variante „CyanogenMod“ ein – ohne Bloatware und Branding. (Quelle: OnePlus)

OnePlus setzt auf dem One die freie Android-Variante „CyanogenMod“ ein – ohne Bloatware und Branding. (Quelle: OnePlus)

Konkurrenzfähig ist auch der Preis des OnePlus One: Es gibt zwei Varianten, mit 16 und 64 Gigabyte Speicherkapazität, und der Preise für die kleine Version soll bei 269 Euro liegen. Der Aufpreis für die 64-Gigabyte-Version soll nur 30 Euro betragen, so kostet das große Modell 299 Euro. Dieser Preis lässt sich anscheinend nur realisieren, weil OnePlus die Geräte direkt vertreiben wird, ähnlich wie zum Beispiel Google mit seinem Play-Store. Eine genaue Aussage zur Verfügbarkeit macht OnePlus nicht, aber in vielen Regionen soll das Smartphone bereits in wenigen Wochen verfügbar sein.

OnePlus setzt auf dem One die freie Android-Variante „CyanogenMod“ ein – ohne Bloatware und Branding. (Quelle: OnePlus)

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via www.mobilegeeks.de

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14 Kommentare
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Fabian Niesen

Ich bin mal gespannt wann man es kaufen kann. Ich würde es tun, nur falls jemand noch Einladungen zuviel hat. :)
Dann das soll erstmal das Vertriebsmodell sein, kaufen soll man es nur nach Einladung können. :(

Antworten
user

Ich denke das sollte „China“ und nicht „Chine“ heißen in der Überschrift…

Antworten
dazzle

ihr braucht echt dringend mal korrekturleser… stelle ich in fast jedem artikel fest

Antworten
Co

Wenn das verfügbar ist (und es dann tatsächlich so grandios wie beschrieben ist) wird es sowas von gekauft. Für den Preis und die Leistung ist es wahrhaft Konkurrenzlos

Antworten
Mr.T

Und ich dachte das Ganze soll 269 (16GB) und 299 Euro (64GB) kosten. Naja man kann schonmal Euro und Dollar verwechseln. Die Smash-the-Past Aktion könntet Ihr bei Gelegenheit als Update raushauen.
So und jetzt genug der kritischen Worte, Ihr macht das super!

Antworten
Mr.S

Nja… Recherche wird im Internetzeitalter nicht einfacher und Mr.T hat recht … selbst im O+O Forum sind die Preise in Euro genannt…

„Q: Wie viel kostet das OnePlus One?
A: Die 16GB Version kostet 269€, die 64GB Version kostet 299€“
http://forums.oneplus.net/threads/faq-zum-oneplus-one.1617/

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Nettes Handy

Die haben vielleicht eine Umfrage gemacht oder in Foren geschaut was die Leute an ihrem Handy schlecht finden und die Fehler beseitigt.
Und das noch zu einem attraktiven Preis. Sehr nett. Ein Schlag ins Gesicht der Teuer-Handies. Solche Ideen erwartet man eigentlich von großen Konzernen die sehr gut davon leben das sehr viel standartisiert ist.

MicroSDxc-Karte ? 5GHz-WiFi ? HDMI-Out (Mediaplayer) ?

Wenn diese Google-Baustein-Handies (und Computer die überall herumlungern werden) herauskommen haben diese vielleicht ähnliche Features und sind ja auch flexibel konfigurierbar und aufrüstbar aber bis dahin kann One gerne gute Geschäfte machen.

Diese Vertriebs-Strategie ist heutzutage üblich. Google-Glass und andere Geräte werden bald vielleicht auch so vertrieben. Das ist ja nicht Apple die bestimmte Modelle abverkaufen und einen Tag später alle Shops weltweit mit den aktuellen Modellen versorgt haben und es meist schaffen, die Wartezeit bei neuen Modellen überschaubar zu halten.

Hoffentlich hat es keine/kaum Kinderkrankheiten und hält die Erwartungen. Auch dabei helfen kleine Mengen die man am Markt testet bevor man die nächste größere Order produzieren lässt.

Antworten
Tom

Wo wart ihr ganzen Fachbloger eigentlich seit September letzten Jahres? Schon da wurde von Oppo bekannt gegeben, dass es für die Zusammenarbeit mit CyanogenMod eine Ausgründung geben wird und die heißt OnePlus, was eine Tochter von Oppo ist! Das ist ganz einfach und auch kein Geheimnis!

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Manu

Die Chinesen klauen scheinbar echt alles..!
Man beachte das Logo auf http://www.helveticbrands.ch/, die Firma gibt es aber schon länger…

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Christian

Klingt vielversprechend, aber das mir der Einladung ist merkwürdig. Scheint mir so, als wenn erstmal geguckt wird wieviel Interesse da ist? Könnte mich jemand einladen?
MfG.

Antworten
firehorse

Cool… an was hat der Typ designt?
Am Logo sicherlich, denn ansonsten gleichen sich diese Teile wie ein Ei dem anderen ;)

Antworten
Peter

Mit 5,5 Zoll ist das Gerät aber schon ein ganz schöner Brummer. Leider entwickeln sich aktuelle High-End Smartphones alle in die Richtung 5+ Zoll… Bis vor kurzem wurde man noch mit einem Galaxy Note 2/3 ungläubig ob der Größe angeschaut.

Wenn die Qualität stimmt, könnte das Gerät ein echter Konkurrent werden. Mein Xperia Z „smashen“ würde ich dafür aber momentan trotzdem nicht. :)

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