„Uns sind wöchentliche 1:1-Meetings wichtig“ – Paul Schwarzenholz von Zenloop
Paul Schwarzenholz ist Mitgründer und Managing Director von Zenloop, einer integrierten Experience-Management-Plattform. Die Software-as-a-Service-Lösung analysiert an verschiedenen Punkten der Customer Journey ein Kundenfeedback und ermöglicht Unternehmen unterschiedlicher Art, basierend auf den Erkenntnissen, Verbesserungen anzustoßen. In unserer „5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann“-Serie verrät er, worauf er in seinem Arbeitsalltag besonderen Wert legt.
5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann: Paul Schwarzenholz von Zenloop
Calendly: Mittlerweile fester Bestandteil meines Arbeitsalltags ist Calendly in Kombination mit Google Calendar. Calendly erlaubt es mir, meinen Kalender mit internen und externen Kontakten via Link zu teilen, sodass sie sich eigenständig Termine zu verfügbaren Zeit-Slots einstellen können. Nervige und ineffiziente Terminabstimmungen via E-Mail konnte ich so maßgeblich reduzieren. Da meine Mitgründer Björn Kolbmüller sowie Lukasz Lazewski und ich verhältnismäßig viele Termine im Kalender koordinieren müssen, hat die Nutzung stark zu unserer Produktivität beigetragen.
Wöchentliche 1:1-Abstimmungen: Eine Sache, die für die Teamkultur bei Zenloop essentiell ist, ist das wöchentliche Zusammenkommen der Teammitglieder. Uns sind wöchentliche 1:1-Meetings wichtig. In diesem Format werden aktuelle To-Dos besprochen, abgestimmt, wo gegebenenfalls Unterstützung benötigt wird, und wie die generelle Stimmung in der vergangenen Woche bei den jeweiligen Team-Mitgliedern war. Grundlage des Gesprächs ist die Frage: „Auf einer Skala von 0 bis 10 – wie sehr würdest du die vergangene Woche bei Zenloop weiterempfehlen?”. Wir hoffen, so immer einen guten Überblick über die Stimmung in den verschiedenen Teams sowie bei einzelnen Mitarbeitern zu behalten.
Sport: Im hektischen Alltag manchmal schwierig unterzubekommen, aber trotzdem sehr wichtig für mein persönliches Wohlbefinden: Die Zeit für ausreichend Sport. Ich versuche so häufig wie möglich, morgens eine Runde zu laufen und wenn ich das nicht schaffe, mich nach Feierabend zum Training mit ein paar Läufern aus dem Team zu motivieren. Einige Teammitglieder haben vor kurzem auch das Bouldern für sich entdeckt – hier habe ich es allerdings bisher noch nicht geschafft, mich anzuschließen.
Personality on a Page: Ein Aspekt, den ich aus meiner Zeit als Unternehmensberater mitgenommen habe und für sehr wertvoll halte, ist das sogenannte „Personality on a Page”-Sheet. Mitarbeitende, die neu bei Zenloop anfangen, arbeiten zu Beginn einen Onepager aus, auf dem sie auf ihre Do’s and Don’ts, Vorlieben und Marotten in der persönlichen Zusammenarbeit eingehen – beispielsweise in puncto Kommunikation, Zeitmanagement, Arbeitsstil oder persönlichen Interessen. Teammitglieder, die viel miteinander arbeiten werden, stellen sich so einander vor und lernen erfahrungsgemäß recht schnell, worauf die andere Person viel Wert legt, aber auch wie persönliche Eigenheiten zu deuten sind. Das fördert das gegenseitige Verständnis füreinander enorm und wurde bisher immer positiv von den Teammitgliedern aufgenommen. Das Management ist von diesem Ritual übrigens nicht ausgenommen – meine Co-Founder und ich teilen unsere Sheets ebenfalls mit dem Team.
Unsere Mobile App: In erster Linie erfüllt unsere Zenloop-Pulse-App den Zweck, dass die Customer-Experience-Teams unserer Kunden agil und von überall auf kritisches Feedback ihrer Kunden reagieren können – ähnlich wie bei unserem 1:1-Feedback, nutzen wir die Funktionalität aber auch, um unsere eigene Customer Experience zu verbessern. Mit der Mobile-App habe ich also die Möglichkeit, direktes Kundenfeedback zu unserer Plattform unmittelbar an die zuständigen Teams bei uns weiterzuleiten.