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Tool-Tipp

Dieses kostenlose Web-Tool stellt Personen in Fotos frei

Bei remove.bg brauchen Nutzer das Bild nur hochladen, das Freistellen übernimmt die Software automatisch. (Screenshot: remove.bg)

Ein neues Web-Tool kann Personen mithilfe einer KI freistellen. Nutzer müssen nur ein Bild hochladen, den Rest übernimmt die Software. 

Der österreichische Entwickler Benjamin Groessing hat das Tool remove.bg entwickelt. Auf der Website können Nutzer ein Bild hochladen oder eine URL eingeben. Daraufhin muss weder der Hintergrund noch das Motiv ausgewählt werden. Die KI erkennt beides automatisch im ersten Durchgang. In einem zweiten wird das Ergebnis noch verbessert, und der Nutzer bekommt das Resultat mit einer maximalen Breite oder Höhe von 500 Pixeln zum Download angeboten.

Remove.bg ist aktuell auf Personen optimiert

Die KI ist aktuell auf Personen trainiert, somit muss immer mindestens eine mit im Bild sein. Das Freistellen von mehreren Menschen funktioniert aber auch. Für die Verarbeitung wird im Hintergrund Python verwendet. Für das Frontend und die noch kommende API wird Ruby genutzt. In Zukunft soll der Service auch andere Objekte freistellen können.

Auf der Website erklärt der Entwickler, dass die hochgeladenen Bilder nur für den Zweck der Freistellung genutzt und nach etwa einer Stunde wieder automatisiert gelöscht werden.

Remove.bg ist aktuell komplett kostenlos. Ein Test mit vielen unterschiedlichen Bildern zeigt: Mit einem relativ einfachen Hintergrund funktioniert das Freistellen erstaunlich präzise. Auch ein Schimpanse wird von der Software erkannt. Testet man allerdings Bilder, auf denen andere Gegenstände zu sehen sind, gibt es die Meldung, dass sich nur Menschen freistellen lassen. Nutzer lassen es sich aber trotzdem nicht nehmen, auch skurrile Bilder zu testen.

Remove.bg stellt auch Haare frei

Bei Personen klappt das Freistellen auch bei schwierigen Frisuren mit einzeln abstehenden Strähnen oder Haaren akkurat. Schwierig wird es allerdings, wenn Menschen beispielsweise an einem Tisch sitzen. Dann wird dieser oft halb abgeschnitten. Auch bei einem Foto mit einem hautfarbenen Element im Hintergrund ist das Tool irritiert und belässt es im Bild.

Die Orientierung des Web-Tools an Hautfarbtönen merkt man auch, wenn man der Software ein Bild übergibt, auf dem eine Hand ein Smartphone hält. Die Hand wird freigestellt und bleibt im Bild, das Smartphone wird entfernt.

Bei manchen Bildern klappt das Freistellen trotz der beschriebenen Handicaps, meistens lohnt sich einfach ein Versuch. Einige Twitter-Nutzer geben dem Macher schon Feature-Wünsche für die Zukunft mit. Beispielsweise wird eine Feedback-Funktion vorgeschlagen, damit Nutzer der KI sagen können, wie gut die Freistellung gelungen ist.

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