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Playstation 5 könnte selbst an Weihnachten noch knapp sein

Laut Sony geht es mit der Produktion der Playstation-5-Konsole langsam aufwärts. Doch selbst beim diesjährigen Weihnachtsgeschäft könnte sich die aktuelle Halbleiterknappheit noch bemerkbar machen.

2 Min.
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Die Playstation 5 bleibt ein rares Gut. (Foto: Jack Skeens / Shutterstock.com)

Der Marktstart der Playstation 5 liegt jetzt bereits drei Monate zurück und noch immer ist die Spielkonsole ein rares Gut. Gegenüber der Financial Times und der Washington Post lässt Jim Ryan, Chef von Sony Interactive Entertainment, jetzt aber vorsichtigen Optimismus erkennen. Mit jedem Monat werde es eine Steigerung der Produktionskapazitäten geben. „Wenn wir in der zweiten Jahreshälfte ankommen, werden Sie wirklich anständige Zahlen sehen“, so Ryan gegenüber der Financial Times.

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Obwohl Ryan von einer Entspannung ausgeht, kann der Playstation-Chef nicht versprechen, dass Sony bis zum Weihnachtsgeschäft genug Konsolen produzieren kann, um die Nachfrage gänzlich zu decken. Dennoch hält Ryan an dem Ziel fest, 2021 mehr Einheiten der Playstation 5 abzusetzen, als von dem Vorgängermodell in den ersten zwölf Monaten verkauft wurden. Sony müsste dementsprechend mehr als 14,9 Millionen Konsolen verkaufen. In den ersten zwei Monaten nach Verkaufsstart gingen nach Angaben des japanischen Konzerns 4,5 Millionen Einheiten über die Ladentheken.

Die derzeitige Halbleiterknappheit betrifft die gesamte Hightech-Branche. Autohersteller aus mehreren Ländern mussten bereits die Produktion drosseln, weil wichtige Computerchips nicht in ausreichendem Maße geliefert werden konnten. Auch Microsoft, Sonys Erzrivale auf dem Konsolensektor, kann nicht so viele Xbox-Konsolen produzieren, wie geplant. Gegenüber der New York Times erklärte der Microsoft-Manager Mike Spencer unlängst, dass der Konzern noch bis mindestens Juni mit Lieferengpässen rechne.

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Das sind die Gründe für die derzeitige Halbleiterknappheit

Die aktuelle Chipknappheit wurde zum einen durch die Corona-Pandemie befeuert. Menschen aus aller Welt benötigten plötzlich Notebooks und Desktop-PCs, um im Homeoffice zu arbeiten oder ihren Kindern das Homeschooling zu ermöglichen. Aufgrund der Lockdown-bedingten Einschränkungen der Freizeitgestaltung stieg gleichzeitig auch die Nachfrage nach Unterhaltungselektronik merklich.

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Zusätzlich verschärft wurde die Situation durch den Handelskrieg der USA mit China. Nachdem die USA auf Geheiß von Ex-Präsident Donald Trump die chinesische Chipindustrie mit Restriktionen belegt hatte, mussten viele Unternehmen auf andere Hersteller ausweichen, die jetzt nicht mehr mit der Produktion hinterherkommen. Außerdem hatten chinesische Konzerne wie Huawei vor Inkrafttreten der Sanktionen nochmal deutlich ihr Auftragsvolumen erhöht, um ausreichende Chipvorräte anzulegen.

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