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Tool-Tipp

Powerpoint-Alternative: Warum ihr euch den iA Presenter mal anschauen solltet

Das Team hinter dem minimalistischen Markdon-Editor iA Writer will jetzt auch Powerpoint und Keynote Konkurrenz machen. Wir haben uns die Betaversion von iA Presenter angeschaut und verraten euch, warum das textbasierte Präsentationstool eine interessante Alternative darstellt.

3 Min.
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Der iA Presenter stellt eure Inhalte in den Fokus. (Foto: Jacob Lund / Shutterstock.com)

Präsentationen machen einen nicht unerheblichen Teil der modernen Geschäftswelt aus. Umso überraschender ist es eigentlich, wie wenig Auswahl es an der Front gibt. Die meisten Unternehmen dürften nach wie vor Powerpoint einsetzen, hier und da noch Google Slides und in überwiegend Mac-nutzenden Branchen gibt es Keynote. Die grundlegende Bedienung der Tools orientiert sich jedoch am immer selben Muster.

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Mit dem iA Presenter hat das japanisch-schweizerische Unternehmen hinter dem Text-Editor iA Writer jetzt eine Powerpoint-Alternative in der Mache, die sich wohltuend von den bekannten Präsentationswerkzeugen abhebt. Die Software bricht mit gewohnten Konventionen und stellt damit nicht zuletzt auch die grundlegende Designphilosophie der meisten Präsentations-Tools infrage.

iA Presenter: Mit einem Textwerkzeug visuelle Inhalte erstellen?

Bei Powerpoint und ähnlichen Programmen steht das Design immer im Vordergrund. Das ist auch erstmal logisch, immerhin handelt es sich bei Präsentationsfolien um ein visuelles Medium. Nach der zugrundeliegenden Philosophie des iA Presenter stehen allerdings nicht die Folien im Mittelpunkt, sondern der eigentliche Inhalt der Präsentation.

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Dementsprechend erinnert der iA Presenter auch mehr an einen Text-Editor als an Powerpoint. Bilder, Listen oder die grundsätzliche Textformatierung werden mit der Auszeichnungssprache Markdown per Texteingabe festgelegt. Das Ergebnis, also die eigentlichen Folien, werden am linken Fensterrand angezeigt. Der Fokus liegt aber auf dem Text.

Beim iA Presenter stehen ganz klar eure Inhalte im Fokus – nicht die Folien. (Screenshot: iA Presenter Beta-Version 0.9.1 / t3n)

Der grundsätzlichen Philosophie dieses Ansatzes folgend gibt es auch keine unnötige Trennung zwischen den Inhalten der Folie und dem zu einer Präsentation gehörenden Vortrag. Eure begleitenden Erklärungen zu den Folien gebt ihr einfach in den Editor ein. Der Gedanke dahinter ist durchaus logisch: Eine Präsentation besteht immer aus zwei Elementen, warum sie also voneinander lösen?

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Startet ihr eure fertige Präsentation, zeigt euch der iA Presenter zwei Fenster an. Das eine zeigt natürlich eure Folien. Das andere Fenster wiederum funktioniert als eine Art Teleprompter. Wenn ihr euch mit der Space-Taste durch eure Präsentation bewegt, könnt ihr bequem durch eure Anmerkungen lesen. Jeder Druck auf die Taste ruft den jeweils nächsten Absatz eures Vortrags auf. Erst wenn der Letzte erreicht ist, folgt der Folienwechsel.

iA Presenter: Themes und responsive Präsentationen

Auch wenn der Fokus beim iA Writer auf den Inhalten liegt, kommt das Tool um die grafische Darstellung der Folien natürlich nicht herum. Die aktuelle Betaversion verfügt über eine Reihe vorgefertigter Themes, bei denen ihr nach Belieben Schriftarten und genutzte Farben verändern könnt. Außerdem könnt ihr natürlich auch euer Firmenlogo in die Präsentation einbauen.

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Zusätzlich könnt ihr aber auch komplett eigene Vorlagen erstellen, dafür ist derzeit allerdings CSS-Grundwissen nötig. iA-Gründer Oliver Reichenstein hat auf Product Hunt aber bereits angekündigt, dass sein Team weitere Anpassungsmöglichkeiten für die bestehenden Themes integrieren will. Außerdem soll auch die Anzahl der Vorlagen bis zur Veröffentlichung der finalen Programmversion noch zunehmen.

Präsentation mit dem iA Presenter: Eure Folien und der dazugehörige Vortrag. (Screenshot: iA Presenter Beta-Version 0.9.1 / t3n)

Interessant ist bei all dem, dass die fertigen Folien responsiv sind, sich also dynamisch an unterschiedlich Bildschirmgrößen anpassen. Da sich Präsentationen auch als Website exportieren lassen, wird so sichergestellt, dass sie auf dem Desktop und dem Smartphone funktionieren. Wer einen Ausdruck der Folien wünscht, der kann sie aber auch ganz klassisch als PDF exportieren.

iA Presenter: Beta macht bereits einen sehr guten Eindruck

Noch ist die Arbeit am iA Presenter zwar nicht abgeschlossen, die Beta-Software macht aber schon im jetzigen Zustand eine wirklich gute Figur. Der iA Presenter ist natürlich nicht das erste Markdown-basierte Präsentationswerkzeug. Aber auch der iA Writer war nicht der erste Markdown-Texteditor, und trotzdem dürfte die Software mit ihrem klaren, minimalistischen Design zumindest dazu beigetragen haben, dieser Programmkategorie zum Durchbruch zu verhelfen.

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Es würde daher nicht überraschen, wenn auch der iA Presenter es schafft, Markdown-Präsentationen einem größeren Publikum näher zu bringen. Wer Powerpoint liebt, dem dürfte das egal sein. Für den Rest von uns wäre das aber eindeutig zu begrüßen.

Software-Nostalgie: Kennt ihr diese Programme noch?

Software-Nostalgie: Kennt ihr diese Programme noch? Quelle: t3n
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Florian t3n@kern-florian.de

Nette Anwendung, aber alles andere als eine neue Erfindung. Schonmal etwas von slides.com, reveal.js oder Decker gehört? Markdown Präsentationen werden seit Jahren genutzt. Dennoch, wahrscheinlich wenig in Unternehmen und mehr im universitären Umfeld. Nichtsdestotrotz, der Editor sieht sehr schön aus, der Funktionsumfang aber weit geringer als bei der Konkurrenz.

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