News

Quantencomputing: IBM startet erstes Zertifizierungsprogramm für Entwickler

Quantencomputer von IBM. (Foto: IBM)
Lesezeit: 1 Min.
Artikel merken

IBM bietet erstmals ein Zertifizierungsprogramm für die Quantencomputerprogrammierung an. Im Fokus steht dabei IBMs Qiskit-SDK.

Quantencomputing steckt noch immer in den Kinderschuhen. Die Industrie steckt aber nach wie vor große Hoffnungen in die Technologie. Einer Prognose von 2020 zufolge könnte der Quantencomputing-Markt innerhalb der nächsten 20 Jahre ein Marktvolumen von fast 65 Millionen US-Dollar erreichen. Entsprechend würde dann auch der Bedarf an Entwicklern mit Quantencomputing-Skills steigen. IBM hat genau dafür jetzt ein erstes Zertifizierungsprogramm ins Leben gerufen.

Wie funktioniert ein Quantencomputer?

Das Zertifizierungsprogramm konzentriert sich wenig überraschend auf IBMs eigenes Quantencomputing-SDK Qiskit sowie die Grundlagen des Quantencomputings. Insgesamt 60 Fragen dazu müssen Entwickler im Rahmen der Zertifizierung beantworten, um ihr grundlegendes Verständnis der Quantencomputerprogrammierung zu demonstrieren. Als Zielgruppe sieht IBM vor allem Entwickler in Führungspositionen, die auf Basis des bei der Zertifizierung abgefragten Grundlagenwissens Entscheidungen über den Einsatz von Quantencomputern im eigenen Unternehmen treffen sollen. Der Preis für die Zertifizierung soll 200 Dollar betragen.

Quantencomputing: Nachfrage nach Bildungsangeboten steigt

Nach wie vor ist Quantencomputing vor allem etwas, mit dem sich Physiker und Ingenieure beschäftigen. Langfristig könnten aber in dem Bereich viele spezialisierte Jobs entstehen. Allerdings lässt sich derzeit nur bedingt vorhersagen, wie genau die aussehen werden. Erst im Mai 2020 hatten die US-amerikanische National Science Foundation und das Weiße Haus bekannt gegeben, gemeinsam Bildungsvorgaben zu entwickeln, um junge Menschen auf die Quantenberufe der Zukunft vorzubereiten.

Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Ebenfalls interessant: Alles, was du über Quantencomputer wissen musst

IBM wiederum dürfte das Interesse vieler Studenten an Quantentechnologien spätestens im Sommer 2020 bemerkt haben. Damals meldeten sich 5.000 Studenten aus aller Welt, um an einem Qiskit-basierten Sommerprogramm teilzunehmen.

Das könnte dich auch interessieren

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Ein Kommentar
Volker Ehrmann
Volker Ehrmann

Zitat: „Einer Prognose von 2020 zufolge könnte der Quantencomputing-Markt innerhalb der nächsten 20 Jahre ein Marktvolumen von fast 65 MILLIONEN US-Dollar erreichen“.

Das muss wohl eher MILLIARDEN heißen, denn lt. Statista betrug das Quanten-Computing-Marktvolumen bereits 2019 rund 93 Millionen USD. Ansonsten sehr interessanter Artikel.

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1197673/umfrage/quantencomputer-marktvolumen-weltweit/

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Digitales High Five
Holger Schellkopf (Chefredakteur t3n)

Anleitung zur Deaktivierung

Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder