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Renten-Fintech bekommt Geldspritze – auch von einem Fußball-Promi

Sich um die Rentenlücke zu kümmern, ist unnötig kompliziert, meint das Fintech Xaver. Unterstützung für den Aufbau seiner B2B-Plattform bekommt das Startup aus der Banken- und Fintech-Szene – und von einem Fußballstar.

2 Min.
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Xaver-CEO Max Bachem will die Rentenlücke schließen. (Foto: Xaver)

Das Kölner Fintech Xaver hat in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde fünf Millionen Euro eingesammelt. Zu den Geldgebern gehören neben Motive Ventures und Cavalry Ventures auch eine Reihe von bekannten Business-Angels, der wohl bekannteste: Bundesliga-Fußballspieler Mario Götze.

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Xaver will mit der Finanzspritze eine KI-gestützte Vertriebs- und Produktplattform aufbauen, um der Rentenkrise beizukommen. Denn obwohl klar ist, dass die gesetzliche Rente allein nicht ausreicht, haben 39 Prozent der Europäer:innen keine weitere Form der Altersvorsorge. Im Ruhestand droht ihnen daher Altersarmut. Viele Kund:innen – so die Vermutung von Xaver – werden aber durch die zeitaufwändigen Beratungs- und Verkaufsprozesse und die hohe Komplexität von Vorsorgeprodukten abgeschreckt, sich mit der drohenden Rentenlücke zu beschäftigen.

Mit KI die Rentenlücke schließen

Die Idee: Xaver will die Versicherungs- und Anlageberatung auf beiden Seiten entschlacken. Kund:innen können ihre aktuellen Daten und Rentenverträge bei Xaver hochladen und erhalten dann eine Projektion über die eigene Vorsorgesituation – und ob für sie eine Rentenlücke entsteht. Mittels künstlicher Intelligenz (KI) erhalten die Nutzer:innen dann einen Vorschlag für ein passendes Rentenprodukt. Für Versicherer und Makler ergibt sich so eine weitere Möglichkeit zum Vertrieb ihrer Angebote.

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Langfristig plant Xaver auch, ein eigenes Fondsprodukt in Gestalt eines sogenannten Pan-European Personal Pension Product (PEPP) zu vertreiben. Das Startup tritt dabei als White-Label-Anbieter auf, das heißt, Unternehmen können bei Xaver eigene PEPP mit einer Art Software-Baukasten erstellen. Eine entsprechende Lizenz als Portfolioverwalter hat das Fintech bei der Bafin beantragt.

Zum Team von Xaver gehören Max Bachem, Ole Breulmann und Björn Holste. Bachem kommt aus der Versicherungsbranche und war unter anderem CEO bei den digitalen Versicherern Luko Insurance und Leiter der Konzernentwicklung bei Axa Deutschland. Breulmann ist der KI-Experte im Team und war zuletzt CPO bei Hypoport. Björn Holste kommt aus der Bankenbranche und war zuvor unter anderem Managing Director bei der Deutschen Bank und Executive Director bei UBS.

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Prominente Unterstützung

Für Fußballstar Götze ist es bei Weitem nicht die erste Startup-Investition. Der Fußballstar ist bereits an über 50 Startups beteiligt, üblicherweise mit einer fünfstelligen oder niedrigen sechsstelligen Summe, wie er der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sagte. Demnach sollen es sogar noch mehr werden, „am Ende gern 80 Firmen“, so Götze, der sich nach dem Ende seiner aktiven Fußballkarriere sogar noch intensiver mit der Finanzierung von Startups beschäftigten will.

Neben Götze haben auch andere bekannte Business-Angels bei Xaver investiert, darunter Branchenexperte:innen wie Ex-Commerzbank-Chef Martin Blessing und Ex-Allianz-Manager Thomas Münkel sowie erfolgreiche Gründer:innen wie Julian Teicke (Wefox), Raffaele Terrone (Scalapay) und Jessica Holzbach (Penta und Pile). Dazu kommen Scouting-Tickets von Sequoia, A16Z, Lakestar Scout Fund und EQT Ventures sowie die Unterstützung weiterer Fonds wie Robin Capital, The Delta und Notion Capital.

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Bislang hat sich das Thema Rente für Startups eher als schwieriges Terrain erwiesen. So musste beispielsweise das Altersvorsorge-Fintech Vantik im Jahr 2022 seine Dienste wieder einstellen.

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