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Riesiges Datenleck bei Whatsapp: 487 Millionen Telefonnummern im Darknet

Durch ein gewaltiges Datenleck bei Whatsapp haben Hacker insgesamt 487 Millionen Telefonnummern gestohlen. Sie stehen im Darknet zum Verkauf und können als Grundlage für Betrugsmaschen dienen.

Von Christian Weindl
1 Min. Lesezeit
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Hacker haben fast eine halbe Milliarde Whatsapp-Kontakte erbeutet und verkaufen sie jetzt im Darknet. (Symbolbild: Shutterstock/Budrul Chukrut)

Wie Cybernews berichtet, hat es bei Whatsapp ein Datenleck von besorgniserregendem Ausmaß gegeben. Derzeit stünden im Darknet mehr als 487 Millionen Telefonnummern aus 84 Ländern zum Verkauf. Darunter sollen sich auch sechs Millionen Nummern aus Deutschland befinden.

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Whatsapp-Leck: Riesiger Datensatz wahrscheinlich durch Scraping erbeutet

Laut einer Überprüfung durch Cybernews handelt es sich tatsächlich um aktive Whatsapp-Konten. Der Großteil der gestohlenen Nummern stammt aus Italien, den USA und Ägypten, wo 45 Millionen Kontakte erbeutet wurden.

Der Whatsapp-Mutterkonzern Meta hat den Datendiebstahl bisher nicht kommentiert. Vermutlich wurden die Daten durch sogenanntes Scraping gesammelt, also durch automatisiertes Auslesen von zugänglichen Daten, das zwar nicht grundsätzlich illegal ist, aber gegen die Whatsapp-Richtlinien verstößt.

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Betrüger:innen benutzen gestohlene Whatsapp-Nummern für Straftaten

Gestohlene Nummern werden vielmals für Straftaten benutzt, die laut Rheinische Post derzeit zunehmen. Wie der Verbraucherschutz warnt, schicken Betrüger:innen beispielsweise Nachrichten an die erbeuteten Kontakte, in denen sie sich als Freunde oder Verwandte ausgeben, die aufgrund eines kaputten Handys ihre Telefonnummer gewechselt haben.

Nach ein paar harmlosen Nachrichten kommen dann schnell Geldforderungen, zum Beispiel mit der Begründung, dass aufgrund des neuen Handys gerade kein Onlinebanking möglich sei und man eine wichtige Überweisung tätigen müsse.

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Der Verbraucherschutz empfiehlt also, Nummernwechsel immer durch Nachrichten an den alten Kontakt zu verifizieren. Außerdem solle man nie auf Geldforderungen in Whatsapp eingehen, ohne auf der alten oder der Festnetznummer der Personen sicherzustellen, dass es sich nicht um Betrug handelt.

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