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Russische Zentralbank: Investitionen in Kryptowährungen bald doch verboten?

Die russische Zentralbank will Investitionen in Kryptowährungen in Russland verbieten, da sie in der steigenden Zahl von Kryptotransaktionen Risiken für die Finanzstabilität sieht.

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(Foto: Wit Olszewski / shutterstock)

China hat bereits ein Verbot für jegliche Transaktionen von Kryptowährungen eingeführt. Auch in Indien und Russland kamen in der Vergangenheit ähnliche Gerüchte auf. Obwohl es zuletzt danach ausgesehen hatte, dass Russland nicht in die Fußstapfen Chinas treten möchte, ist ein Verbot anscheinend weiterhin nicht vom Tisch.

Russische Zentralbank sieht Risiken durch Kryptotraktionen

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Die russische Zentralbank möchte anscheinend Investitionen in Kryptowährungen in Russland verbieten, da sie in der steigenden Zahl von Kryptotransaktionen Risiken für die Finanzstabilität sieht, teilten zwei der Bank nahestehende Finanzmarktquellen mit.

Russland argumentiert seit Jahren gegen Kryptowährungen. So könnten Kryptowährungen zur Geldwäsche oder zur Terrorismusfinanzierung verwendet werden. Zwar sind Kryptowährungen als Zahlungsmittel verboten, dennoch kam es bisher nie zu einem kompletten Verbot.

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Neues Gesetz für den Kauf von Kryptos?

Die Notenbank ist nun in Gesprächen über ein mögliches Verbot mit Marktteilnehmern und Experten. Nach einer Genehmigung könnte das Verbot für neue Käufe von Kryptowährungen gelten. Es soll nicht auf die Nutzung von Kryptowährungen beziehen, die in der Vergangenheit gekauft wurden. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, bereite die russische Zentralbank aktuell einen Bericht vor, um sich ausführlich zu diesem Thema zu äußern.

Erst diesen Monat hatte die erste stellvertretende Gouverneurin der Zentralbank, Ksenia Yudaeva, gesagt, dass die zunehmende Popularität von Kryptowährungen Bedenken hinsichtlich der Risiken für die Finanzstabilität aufkommen lasse.

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„Die Situation in den Industrieländern ähnelt immer mehr dem sogenannten Schattenfinanzsystem“, schrieb Yudaeva in einem Artikel und fügte hinzu, dass der Einsatz von Kryptowährungen die Effizienz der Geldpolitik schwäche. Als Beispiel zog sie die Erfahrungen Chinas heran und erklärte, dass Russland eine weitere Anpassunf der Kryptowährungsregulierung benötige. Offiziell hat sich die russische Zentralbank diesbezüglich noch nicht geäußert.

Derweil plant auch die russische Zentralbank – so wie zahlreiche weitere Staaten und die EU auch– eine eigene digitale Zentralbankwährung. Wann mit dem digitalen Rubel zu rechnen ist, ist allerdings noch nicht bekannt.

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