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Dieser Satellit soll jeden einzelnen Baum auf der Erde zählen

In Deutschland ist ein Drittel der Landfläche mit Wald bedeckt. Weltweit kommt die Waldfläche auf etwa 30 Prozent. Tendenz sinkend. Wissenschaftler wollen jetzt einmal genau nachzählen – Baum für Baum.

2 Min. Lesezeit
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Weniger Wald bedeutet mehr Probleme. (Foto: tetiana_u / Shutterstock)

Im Jahr 2018 veröffentlichten Wissenschaftler Forschungsergebnisse, mit denen sie herauszufinden versuchten, wie viel Biomasse in unserem Planeten steckt. Sie kamen zu einem Ergebnis von 550 Milliarden Tonnen Kohlenstoff. Davon entfielen mehr als 80 Prozent auf Pflanzen.

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Wie die Autoren laut Inverse feststellten, ist diese Schätzung allerdings wahrscheinlich falsch. Abhilfe schaffen soll bei der Suche nach Antworten der Biomasse-Satellit der Europäischen Weltraumorganisation. Für Anfang des Jahres 2024 ist eine Mission geplant, die die Wälder der Erde bis aufs kleinste Detail beobachten soll.

Ganz neue Möglichkeiten

Der Satellit besteht aus einem etwa zwölf Meter breiten Reflektor, der an einem Ausleger über seinem rechteckigen Körper aufgehängt ist. Dabei sieht er aus wie ein riesiger Regenschirm. Dieses Design hilft dabei, Biomasse zu sehen, da es eine niederfrequente Form des Radars namens P-Band verwendet, das Blätter durchdringt, aber von dichteren Materialien wie Holz abprallt.

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„Wenn Sie mit einem optischen Instrument aus dem Weltraum auf den Tropenwald schauen, sehen Sie die Blätter und sonst nichts“, sagt Michael Fehringer , Programmleiter der Biomasse-Mission. Aber die Biomasse-Mission „kümmert sich nicht um die Blätter. Es kann bis zum Boden durchdringen, es ist sehr empfindlich gegenüber Reflexionen von den großen Stämmen und den Stämmen der Bäume.“

Die Mission soll fünf Jahre dauern. Die Ergebnisse werden genauere Klimamodelle sowie ein besseres Verständnis der Art und Weise ermöglichen, wie Pflanzen in die Biosphäre der Erde verwoben sind. Die neuen Fähigkeiten des Biomasse-Satelliten werden es Forschern ermöglichen, durch den Waldboden zu blicken, um im Vergleich zu Biomassemessungen von älteren Satelliten und bodengestützten Vermessungen weitaus bessere Daten zu erhalten, so Fehringer.

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