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Steckt Satoshi Nakamoto dahinter? 1.000 „Zombie“-Bitcoin erstmals seit 2010 bewegt

Rund zehn Jahre lang sollen 1.000 Bitcoin auf einer Wallet geschlummert haben, kürzlich wurden sie bewegt. Die Community rätselt – steckt Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto dahinter?

2 Min. Lesezeit

Münze mit Bitcoin-Logo. (Foto: dpa)

Der Australier Craig Wright hatte sich 2016 als Bitcoin-Erfinder geoutet, gilt aber als umstritten. Wer hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto steckt, ist also weiter unklar. Immer wieder gibt es daher Spekulationen um die wahre Identität der Bitcoin-Legende, auch Elon Musk etwa gehört zum Kreis der Verdächtigen. Jetzt gibt es neue Hinweise, wie finanzen.net schreibt.

Erstmals seit 10 Jahren: 1.000 Bitcoin transferiert

Dem Blockchain-Data-Monitoring-Bot BTC-Parser zufolge sollen vor mehreren Tagen Transaktionen aus einer Wallet heraus vorgenommen worden sein, die seit 2010 nicht mehr bewegt worden sei. Insgesamt soll ein unbekannter Nutzer 1.000 Bitcoin von dieser Wallet in 20 verschiedenen Transaktionen je 50 Bitcoin transferiert haben. Zum Zeitpunkt der Transaktion belief sich der Wert der digitalen Münzen auf rund 15 Millionen US-Dollar. Aktuell sind es schon mehr als 18 Millionen Dollar.

Was Beobachter hellhörig macht, ist, dass die Bitcoin seit zehn Jahren auf der Wallet festliegen. Damit wären die Coins in der sogenannten Satoshi- oder Nakamoto-Ära geschürft worden. Zu diesem Zeitpunkt, zwei Jahre nach der Entwicklung der virtuellen Währung, soll der Bitcoin-Erfinder selbst noch Mitglied der Bitcoin-Community gewesen sein. 2010 waren die 1.000 Bitcoin zusammen gerade einmal 100 Dollar wert gewesen.

Spekulationen über Bitcoin-Erfinder sprießen

Schon im Oktober waren 1.000 Bitcoin, die 2010 geschürft worden waren, erstmals seit zehn Jahren transferiert worden. Auch im Frühjahr soll es solche Transaktionen gegeben haben. Das frühe Schürf-Datum ist Auslöser für Spekulationen in der Krypto-Gemeinde, dass es sich mindestens um einen Bitcoin-Besitzer aus dem inneren Kreis von Satoshi-Nakamoto, wenn nicht gar um den Bitcoin-Erfinder selbst handeln müsse.

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Allerdings soll auch oben erwähnter Wright Bitcoins besitzen, die nur der Erfinder besitzen könne. Insgesamt sollen noch 1,5 bis 1,8 Millionen sogenannte „Zombie“-Bitcoin aus der Satoshi-Ära auf Wallets schlummern. Nicht bekannt ist, warum ein Teil dieser Bitcoin jetzt transferiert wird und wohin. Wahrscheinlich ist aber, dass sich die Besitzer angesichts des rasanten Aufwärtskurses der vergangenen Wochen in Stellung für einen Verkauf bringen.

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