Ratgeber

Wie du Schriftarten für dein Webdesign auswählst

(Foto: Shutterstock)

Es gibt eine Million Dinge, die man bedenken muss, wenn man das perfekte Webdesign erstellt: die Grafiken, die Farben, die richtigen Bilder … Eine Sache, die gern unterschätzt wird, ist die Schriftart. Mach nicht denselben Fehler.

Die richtige Schriftart kann großen Einfluss auf das endgültige Look-and-Feel deines Webdesigns haben. Es scheint nur eine kleine Sache zu sein, aber die richtige Schriftart hat das Potenzial, dein Webdesign auf die nächste Stufe zu heben. In diesem Artikel erfährst du alles, was du wissen musst, wenn du die Schriftarten für dein Webdesign auswählst.

Hast du Marken-Guidelines? Halte dich an sie

Marken-Guidelines legen fest, wie die Elemente deiner Marke verwendet werden. Deine Marken-Guidelines sind ein essenzielles Tool, um eine zusammenhängende Markenstrategie zu vermitteln. Es gibt eine Reihe von Regeln, die dabei helfen, eine einheitliche Identität zu kreieren, wenn du mehrere Elemente deiner Marke miteinander verbindest, indem sie deine Farben, dein Logo und natürlich deine Typografie definieren.

Wenn es also bereits einen Markenguide gibt, mit dem du arbeiten kannst, halte dich auch an ihn, wenn du dein Webdesign erstellst. Wenn du noch keinen hast, kannst du hier sehen, wie man einen Marken-Styleguide erstellt.

Die Bedeutung von Einheitlichkeit

Die Versuchung ist groß, mit neuen Schriftarten zu experimentieren, wenn du dein Webdesign erstellst, aber tu es nicht! Jedes Mal, wenn jemand eine Visitenkarte von dir bekommt oder deine Website besucht, erhält er einen kurzen Einblick in die DNS deiner Marke und das Gesamtdesign deines Unternehmens. Diese Wahrnehmungen müssen zusammen ein vollständiges und einheitliches Bild ergeben – ansonsten könnte deine Marke am Ende aussehen wie ein großes Durcheinander ohne Wiedererkennungswert. Daher ist es wichtig, über all deine digitalen Plattformen und gedruckten Materialien hinweg einheitlich zu sein, wenn es um Farbe, Stil und – du ahnst es – Schriftarten geht.

Angleichen deiner bestehenden Markenschriftarten

Marken-Guidelines enthalten Schriften und Familien, Schriftgrößen und die Hierarchie der verwendeten Schriftarten, damit du sie sofort in dein Webdesign einbauen kannst. Wenn deine Marke eine unbekannte Schriftart verwendet, können Tools wie „What The Font“ auf Myfonts.com dir dabei helfen, den Namen der Schriftart herauszufinden.

Wenn deine Marke eine individuelle Typografie verwendet, wird der Designer versuchen, eine ähnlich aussehende Webfont zu finden, die er in deinem Webdesign verwenden kann. Aufgrund unterschiedlicher Browser kann es passieren, dass deine selbsterstellte Typografie weniger klar und sauber aussieht, als du das gerne hättest. Daher nutzen viele Webdesigner Google Fonts, um so nah wie möglich an deine Markentypografie heranzukommen.

von Aneley.

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Eine Reaktion
Winning Solutions

Schöner Artikel doch irgendwie fehlt ein Hinweis, das man wenn man Google Fonts einfach so nutzt, ggf. gegen die DSGVO verstoßen kann.

Ansonsten bin ich auch der Meinung, dass gerade die Schriftart einer Webseite den letzten optischen Schliff geben kann :).

Antworten

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