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Riesiges schwarzes Loch entdeckt, doch der Beweis ist schwierig

Von wegen unendliche und unerforschte Weiten: Wissenschaftler:innen haben im Weltall ein bislang unbekanntes schwarzes Loch entdeckt. Sie werden nun jedoch mit einem Problem konfrontiert.

Von Hannah Klaiber
1 Min. Lesezeit
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Spektakuläre Ringformationen rund um ein Schwarzes Loch. (Quellen des Komposit-Bildes: X-ray: NASA/CXC/U.Wisc-Madison/S. Heinz et al.; Optical/IR: Pan-STARRS)

Internationale Forscher:innen haben ein neues schwarzes Loch im Weltall entdeckt. Das Objekt wurde in einem Kugelsternhaufen mit dem Namen NGC 1850 gefunden. Der Fund ist in mehrerlei Hinsicht bemerkenswert.

Schwarzes Loch mit enormen Ausmaßen

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Wie das Portal „Phys.org“ berichtet, hat das schwarze Loch enorme Ausmaße. Das Loch wird als elfmal massereicher als die Sonne beschrieben und sei ein Teil eines Doppelsternsystems. Nun müssen die Forscher:innen noch die Existenz beweisen. Darin liegt laut „Phys.org“ eine besondere Schwierigkeit, da schwarze Löcher nicht direkt bewiesen werden können.

Schwarze Löcher weisen grundsätzlich eine sehr hohe Masse auf extrem kleinem Volumen auf. Das erzeugt in der Umgebung eine starke Gravitation, die selbst Licht nicht durchdringen kann. Der „einfachste“ Beweis für schwarze Löcher seien Doppelsternsysteme, erläutert das Portal. In diesen Systemen umkreist ein von der Erde sichtbarer Stern einen massereichen, aber nicht sichtbaren Begleiter. Durch die Bewegung eines Himmelskörpers um ein unsichtbares Objekt im Weltall können Astrophysiker:innen schwarze Löcher belegen.

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Schwarze Löcher hinterlassen viele Spuren

Zudem hinterlassen schwarze Löcher Spuren, wenn sie sich etwas einverleibt haben. Zu den größten gehört die so genannte „Gezeitenstörung“. Hierbei kommt es zu einer Explosion, ähnlich einer Supernova. Wie eine Studie im Astrophysical Journal belegt, ist es einem internationalen Astronomen-Team jüngst gelungen, einzelne Lichtströme aus diesen Gezeitenstörungen einem bestimmten schwarzen Loch zuzuordnen.

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