Anzeige
Anzeige
News

Schwedische Brennerei verwendet KI, um den perfekten Whisky zu kreieren

Whisky – oder auch Whiskey – blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück, die die schwedische Destillerie Mackmyra nun revolutioniert.

2 Min.
Artikel merken
Anzeige
Anzeige

(Foto: Shutterstock)

Die charakteristische jahrelange Reifung in einem Holzfass, die Holzart, die frühere Nutzung des Fasses, die geographische Lage des Lagerhauses, die Bauart des Lagerhauses, das Mikroklima und die Dauer der Reife geben jedem Whisky einen einzigartigen Geschmack. Nicht einzigartig genug, dachte sich die in Schweden ansässige Brennerei Mackmyra, und hat zusammen mit dem finnischen Technologieunternehmen Fourkind und Microsoft den ersten von einer KI hergestellten Whisky produziert. Die Kombination aus altmodischer Herstellung im Fass und modernster KI soll einzigartige Aromen freigesetzt haben. Laut Mackmyra soll die KI in der Lage sein, über 70 Millionen verschiedene Rezepte zu erzeugen. Das erste fertige Produkt soll im Herbst 2019 auf den Markt kommen.

Anzeige
Anzeige

Angela D’Orazio, Master Blender bei Mackmyra, erklärte gegenüber Microsoft, dass Whiskybrenner teilweise ihr ganzes Leben damit verbringen können, akribisch abzuschmecken und zu experimentieren, um am Ende die bestmöglichen Aromen zu kreieren. Und genau an dieser Stelle soll die KI dem Menschen unter die Arme greifen.

Tausende Jahre alte Tradition trifft auf 21. Jahrhundert

„Wir versuchen immer die Prozesse der traditionellen Whiskyherstellung herauszufordern und das können wir jetzt mithilfe von KI tun. Wir sehen KI als Teil unserer digitalen Entwicklung und es ist wirklich aufregend, sie in den Herstellungsprozess von Whiskey zu integrieren. Für mich als Master Blender ist es großartig sagen zu können, dass ich jetzt auch Mentor für den ersten KI-Whisky der Welt bin“, sagt D’Orazio.

Anzeige
Anzeige

Bier, das von künstlicher Intelligenz gebraut wird, gibt es schon länger, doch aufgrund der Vielzahl der verfügbaren Kombinationen und der Tatsache, dass die Erstellung von Whisky-Rezepten mehr Kunst als Technik ist, ist der komplette Prozess deutlich komplexer. Deshalb ist es das erste Mal, dass KI verwendet wird, um den zeitaufwendigen Herstellungsprozess von Whisky zu beschleunigen und zu automatisieren.

Anzeige
Anzeige

Die Gewinner des neuen Systems sind sowohl die Mitarbeiter von Mackmyra als auch deren Kunden. Die Arbeit der Mitarbeiter wird erleichtert, da der zeitaufwendigste Teil ihrer Arbeit, die intensiven Tests zur Entwicklung neuer Geschmacksrichtungen, teilweise automatisiert werden kann. Die Kunden können sich auf neue Aromen freuen, die sie sich vermutlich nie haben erträumen lassen. Ob das am Ende gut oder schlecht ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Fourkind will auch andere Branchen erobern

Fourkind plant darüber hinaus, unabhängig davon, wie die KI-Whiskys ankommen werden, seine Algorithmen auch in anderen Bereichen zu integrieren, die sich mit der Herstellung von komplexen Rezepten beschäftigen.

Anzeige
Anzeige

Im Gespräch sind hier unter anderem neben anderen Getränken Dinge wie Parfums und Süßigkeiten, aber auch Sneaker-Design.

Mehr zu diesem Thema
Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Kommentare (1)

Community-Richtlinien

Andreas Hermann

Also ganz ehrlich jetzt: ich finde die Herstellung von Whisky ist meiner Meinung nach ein reines Handwerk. Da hat künstliche Intelligenz nichts verloren, auch wenn man dadurch vollkommen neue Aromen entdecken kann. Irgendwie geht durch KI meiner Meinung nach das „Flair“ von Whisky verloren.

Andreas

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Kommentar abgeben

Melde dich an, um Kommentare schreiben und mit anderen Leser:innen und unseren Autor:innen diskutieren zu können.

Anmelden und kommentieren

Du hast noch keinen t3n-Account? Hier registrieren

Anzeige
Anzeige