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Sprachassistent, KI-Tools und mehr: Microsoft 365 mit vielen Neuerungen

Im Zuge der Build 2019 kündigt Microsoft die Erweiterung des Funktionsumfangs seiner Microsoft-365-Plattform an. Die Neuerungen sollen zum Ziel haben, Barrieren zwischen Nutzern, Apps und Geräten einzureißen, so das Unternehmen.

4 Min.
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Microsoft-Chef Satya Nadella. (Foto: dpa)

Zwei Jahre nach der ersten Ankündigung erweitert Microsoft seine Microsoft-365-Suite mit allerlei neuen Funktionen und Diensten. Zur Erinnerung: Die Plattform umfasst neben Office 365 auch das Betriebssystem Windows 10 sowie Enterprise Mobility und Security. Künftig sollen alle Segmente des Dienstes noch besser zusammenspielen und KI-Elemente besitzen.

Microsoft 365: Fluid Framework und neue Suche

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Mit dem Fluid Framework will Microsoft eine neue Art der Kollaboration bieten. Die web-basierte Plattform soll eine bessere Möglichkeit liefern, Dokumente mit mehreren Nutzern gleichzeitig zu bearbeiten. Dafür werden Dokumente mit Fluid in modulare Komponenten unterteilt, die je nach Bedarf auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt werden können, so Microsoft. Dabei spiele es keine Rolle, ob sie in Apps oder im Web erstellt wurden.

Microsoft 365: Fluid Framework in Aktion. (Bild: Microsoft)

Microsoft 365: Fluid Framework in Aktion – einzelne Module lassen sich etwa in Teams oder auf Websites einfügen und bearbeiten. (Bild: Microsoft)

Zudem soll das Fluid Framework eine schnelle Art der Multi- und Co-Autoren-Nutzung bereitstellen, schreibt das Unternehmen in seiner Pressemitteilung. Ferner integriert Microsoft intelligente Hilfsmittel, die den Nutzer dabei unterstützen sollen, Dokumente mitzuerstellen, Inhalte zu liefern, passende Fotovorschläge anzubieten, Experten zu einem Thema zu finden, Daten zu übersetzen und mehr.

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Microsoft 365: Fluid Framework in Aktion. (Bild: Microsoft)

Microsoft 365: Fluid Framework in Aktion – geteilte Word-Dokumente werden in die jeweilige ausgewählte Sprache des Kollegen in Echtzeit übersetzt. (Bild: Microsoft)

Die Technologie soll für alle Entwickler verfügbar gemacht und in Microsoft-365-Werkzeuge wie Word, Teams und Outlook integriert werden. Das Fluid Framework soll später im Laufe des Jahres über ein Software-Development-Kit bereitgestellt werden.

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 Microsoft 365: Fluid Framework in Aktion – Ko-Autoren-Funktion. (Bild: Microsoft)


Microsoft 365: Fluid Framework in Aktion – Ko-Autoren-Funktion. (Bild: Microsoft)

Microsoft 365: Konversationaler Sprachassistent zieht ein

Microsoft 365: Cortana wird zum Gesprächspartner. (Bild: Microsoft)

Microsoft 365: Cortana wird zum Gesprächspartner. (Bild: Microsoft)

Microsofts digitaler Sprachassistent Cortana wird in Microsoft 365 ebenso eine größere Rolle spielen: Mithilfe einer neuen KI sollt ihr künftig frei von bestimmten Regeln, Skills und Intents Sprachbefehle ausführen können. Microsoft spricht sogar davon, dass der Sprachassistent Befehle aus dem Kontext einer Konversation ziehen kann – eine tragende Rolle spiele dabei die Übernahme des Unternehmens Semantic Machines, das sich auf natürliche Spracheingaben spezialisiert hat.

Mit dem Sprachassistenten sei es möglich, Termine zu verwalten, neue Gäste zu Terminen einzuladen, aber auch das Wetter bei der Ortswahl eines Meetings miteinzubeziehen und Meeting-Räume nach Anzahl der Teilnehmer auszusuchen und mehr. Dies gelinge laut Microsoft durch die Vernetzung diverser „Agents“ und Skills, die unter anderem in Azure-Bot-Services integriert sind. Microsoft stellt sich vor, dass jedes Unternehmen künftig einen eigenen, auf die jeweiligen Bedürfnisse und Anforderungen angepassten Assistenten besitzt.

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Microsoft 365: Neue Tools zur Arbeitsoptimierung

Darüber hinaus kündigt Microsoft weitere Tools an, um die Arbeit mit Microsoft-Diensten zu optimieren: Mit dem Tool Microsoft Graph Data Connect erhalten Unternehmen einen Blick auf Produktivitätsdaten des Microsoft Graphs. Der Graph sei eine wertvolle Ressource, mit der Personen aber auch ganze Unternehmen einsehen und verstehen können, wie sie arbeiten. Durch die Möglichkeit, dass Unternehmen ihre eigenen Daten kontrollieren und diese sicher und gesammelt an einem Ort darstellen können, lassen sich effiziente Arbeitsmuster erkennen, die gegebenenfalls auf die gesamte Organisation übertragen werden könnten, erklärt Microsoft.

Microsofts neue Suche. (Bild: Microsoft)

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Ab sofort sei zudem die neue Microsoft-Suche verfügbar, die in allen Microsoft-365-Komponenten integriert ist. Ein entsprechendes Suchfenster sei nun in Office, Sharepoint, Onedrive, Outlook, Windows und Bing zu finden. Durch die Suchfunktion, die den Graph anzapft, sollt ihr schnell wichtige Personen, Inhalte, aber auch Befehle und Aktionen bei Bedarf entdecken können.

Mit dem Tool Myanalytics sollt ihr außerdem Zeit für konzentriertes Arbeiten finden. Durch festgelegte Zeitblöcke im Kalender sollt ihr ohne Unterbrechung arbeiten können, auch störende Benachrichtigungen erreichen euch nicht, so Microsoft. Per Microsoft Graph würden in diesen Zeiträumen beispielsweise automatisch Nachrichten aus Teams stummgeschaltet.

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Myanalytics könne euch auch dabei helfen, einen Fokusplan zu erstellen, mit dem ihr eure tägliche Fokuszeit einrichten könnt. Diese Zeiten würden automatisch basierend auf eurer Verfügbarkeit mithilfe von KI-Vorschlägen angeboten und erstellt werden, sofern ihr sie benötigt.

Actionable Messages: Aufgaben direkt im mobilen Outlook erledigen

Microsoft 365: Actionable Messages basieren auf den Adpative Cards. (Bild Microsoft)

Microsoft 365: Actionable Messages basieren auf den Adpative Cards. (Bild Microsoft)

Neuigkeiten kündigt Microsoft auch im Bereich Adaptive Cards an: Das erstmals auf der Build 2017 angekündigte quelloffene Framework hilft dabei, interaktive Inhalte aus diversen Diensten in Kartenoptik von Cortana zu visualisieren. Mit der Funktion Actionable Messages bringt das Unternehmen diese Kartenfunktion in die mobile Version von Outlook.

Microsoft 365: Actionable Messages. (Bild: Microsoft)

Microsoft 365: Actionable Messages. (Bild: Microsoft)

Mit Actionable Messages können Nutzer auf Aktionen reagieren, ohne in eine andere App wechseln zu müssen. Mittels einer solchen „Aktionsmeldung“ können etwa Spesenabrechnungen genehmigt oder der Zugriff auf bestimmte Dokumente gewährt werden. Als weitere Beispiele nennt das Unternehmen die Buchung von Fokuszeiten oder das Beantworten schneller Umfragen direkt aus dem Posteingang. Zudem sei es möglich mit einer @-Mention in einem Word-Dokument Kollegen eine bestimmte Aufgabe zuzuweisen oder einfach nur eine Verständnisfrage zu stellen.

Disclosure: Die Reise unseres Autors zur Build 2019 wurde von Microsoft finanziert. Einfluss auf die Berichterstattung hat das nicht.

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