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Windows-PC in der Cloud: Shadow startet in Deutschland

Shadow streamt grafikintensive Windows-Anwendungen auf euren Rechner. (Foto: Shadow)

Mit Shadow können Nutzer über die unterschiedlichsten Endgeräte über die Cloud auf einen Windows-Rechner zugreifen. Die Zielgruppe sind vor allem Gamer, aber auch für grafikintensive Anwendungen soll sich das Angebot rentieren.

Mit Shadow bietet das französische Startup Blade seit geraumer Zeit in einigen Märkten einen Streaming-Dienst an, über den Nutzer Zugang zu performancestarken Windows-Rechnern erhalten. Der Clou: Shadow kann über Windows, macOS, Linux, Android und bald auch iOS genutzt werden. Am 4. September 2018 soll der Dienst auch in Deutschland starten. Der Preis liegt bei 30 Euro im Monat bei einer einjährigen Vertragslaufzeit.

Shadow richtet sich primär an Gamer. Die können mit dem Dienst auf dem Tablet, einem Macbook oder einem älteren Windows-Rechner aufwendige Spiele zocken, ohne selbst über die dafür notwendige Hardware zu verfügen. Aber auch für die Ausführung von rechenintensiven Grafikanwendungen soll sich der Dienst lohnen. Ihr könntet beispielsweise eine Rendering-Software über einen leistungsschwaches Notebook nutzen.

Shadow: Diese Hardware steht euch zur Verfügung

Zahlende Kunden erhalten von dem Cloud-Anbieter Zugriff auf eine Geforce GTX 1080 von Nvidia, zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher, 256 Gigabyte Speicherplatz und einen Xeon-E5-Prozessor von Intel. Ab einer Verbindungsgeschwindigkeit von 15 Megabit pro Sekunde soll das Bild nahezu verzögerungsfrei in einer Auflösung von 1080p und einer Bildfrequenz von 144 Hertz beim Kunden ankommen. Langsamere Geschwindigkeiten sollen sich nicht negativ auf die Reaktionszeiten auswirken, wohl aber auf die Auflösung. Höhere Geschwindigkeiten wiederum sollen auch 4k-Streams ermöglichen.

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4 Reaktionen
Alexander Bittner

Fraglich inwiefern man da wirklich spielen kann. Immerhin wird es immer eine gewisse Verzögerung geben.
90% der Spiele wären damit unspielbar, man bedenke Titel wie Fifa, Rennspiele, generell alles wo es um Reaktion geht.
Da gehts teilweise um Sekunden.

Was grafische Anwendungen angeht finde ich das Konzept klasse. Wobei man sich auch fragen muss, ob sich das wirklich lohnt. Wenn man mal davon ausgeht, dass man einen heute neu angeschafften PC so i.d.R. 3 Jahre lang gut benutzen kann, ist der Preis für 3 Jahre Leistung streamen nicht mehr so attraktiv: 36x30=1080 - dafür kriegt man einen ordentlichen Tower hingestellt, klar nicht mobil wie mit einem Tablet oä. , aber wer arbeitet schon mit aufwendigen Grafikprogrammen am Tablet?

Weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Vielleicht habe ich das Potential auch nicht erkannt oder sehe die Einsatzgebiete völlig falsch.

Antworten
Tobäus

Man könnte noch erwähnen, dass der Dienst auch auf Linux funktioniert.
Für den ein oder anderen ist es damit sicher interessant.

Antworten
Tobäus

Und es ist noch ein Schreibfehler unterlaufen.
Die empfohlene Geschwindigkeit sind 15 Megabit pro Sekunde, nicht Gigabit.

Antworten
Kim Rixecker

Danke für den Hinweis! Ich habe den Fehler korrigiert und auch noch einen Hinweis zur Linux-Unterstützung eingebaut.

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