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Shippo: Millionenbetrag für deutsches Startup aus San Francisco

(Screenshot: Shippo)

Shippo vermeldet einen Meilenstein: Das Versand-Startup, das von zwei Deutschen im Silicon Valley gegründet wurde, hat sieben Millionen Dollar eingesammelt. Was das Unternehmen damit plant.

Das Problem, das Laura Behrens Wu und Simon Kreuz lösen, kennen vor allem kleine Onlinehändler: Weil ihre Mengen zu gering sind, erhalten sie für ihren Versand keinen Rabatt von großen Logistikunternehmen. Mit ihrem Startup Shippo wollen Behrens Wu und Kreuz den digitalen Kleinunternehmern helfen.

Dafür haben sie eine Software entwickelt, die sich mit dem Shop verknüpfen lässt. Sie importiert alle Bestellungen und wandelt sie per Mausklick in druckreife Versandmarken. Das Gute für die kleinen Onlinehändler: Der Versand wird für sie um bis zu 80 Prozent günstiger. „Das erlaubt Ersparnisse von bis zu fünf Euro pro Paket“, sagte Kreuz einmal im Gespräch mit t3n.

Shippo will neue Mitarbeiter werben – und sich auf Daten konzentrieren

Shippo selbst gibt an, dass seine Kunden üblicherweise Plattformen wie Shopify, Magento oder Etsy nutzen und etwa 5.000 Bestellungen im Monat erhalten. Mittlerweile kann das 2013 gegründete Unternehmen auf 10.000 Kunden täglich verweisen, es wächst monatlich um 40 Prozent. Zu den Nutzern zählen Magento, Shopify, Godaddy und Bigcommerce.

Das Shippo-Büro in San Francisco. (Foto: Florian Blaschke)
Das Shippo-Büro in San Francisco. (Foto: Florian Blaschke)

Nun hat das Startup auch zwei Investoren von seiner Idee überzeugt. In einer Series-A-Finanzierungsrunde erhält Shippo sieben Millionen Dollar. Angeführt wurde sie von Union Square Ventures, einem Wagniskapitalgeber, der auch schon in Kickstarter, Foursquare und Twilio investierte.

 „Heute erreichen wir einen großen Meilenstein bei Shippo.“

„Heute erreichen wir einen großen Meilenstein bei Shippo“, schreibt Behrens Wu in einem Blogpost. Mit dem Geld wolle man weiter wachsen. Es soll vor allem für neue Mitarbeiter verwendet werden. Zudem wollen sie und ihr Mitgründer Kreuz die Daten, die sie sammeln, dazu nutzen, um automatisiert Trends vorhersagen und Rabatte für Kunden finden zu können.

Mehr zu der Geschichte von Shippo findet ihr hier: Amazon auf die Pelle gerückt: Wie zwei Deutsche im Silicon Valley den E-Commerce aufmischen

 

 

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