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Siemens-Joint-Venture will Tesla bei größtem Akku der Welt schlagen

Siemens-Joint-Venture Fluence: Aufbau von Speicherkapazitäten. (Foto: Fluence)

Lesezeit: 1 Min.
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Das Siemens-Joint-Venture Fluence will Tesla in puncto größter Akku der Welt übertrumpfen. In Australien sollen zwei Lithium-Ionen-Batterien mit jeweils 250 Megawatt Leistung installiert werden.

Im November hatte Tesla angekündigt, die Leistung seines ohnehin schon größten Akkus der Welt Südaustralien noch einmal um die Hälfte steigern zu wollen – von 100 auf 150 Megawatt. Die Speicherkapazität beläuft sich nach dem Ausbau auf insgesamt 193,5 Megawattstunden. Fluence, ein Joint-Venture von Siemens und dem US-Energieriesen AES, könnte Tesla jetzt den Rang ablaufen, wie das Handelsblatt berichtet.

Siemens und AES planen zwei Li-Ion-Akkus

Denn das Gemeinschaftsunternehmen plant die Installation zweier Lithium-Ionen-Batterien mit einer Leistung von jeweils 250 Megawatt. Die Speicherkapazität soll sich auf jeweils 125 Megawattstunden belaufen, wie es in einem entsprechenden Schreiben an den australischen Energiemarktbetreiber AEMO heißt. Demnach soll das geplante Speichersystem in den Bundesstaaten Victoria und New South Wales entstehen. Freilich nur, wenn Fluence den Zuschlag für das Projekt erhält.

Die Batterien könnten laut Fluence innerhalb eines Zeitraums von 14 bis 18 Monaten installiert werden – auch schneller, wenn dies gewünscht sei. Zum Vergleich: Tesla hatte seinen Super-Akku in Südaustralien im Jahr 2017 innerhalb von 100 Tagen an den Start gebracht – allerdings als Wette, die dem Unternehmen wie geplant viel Aufmerksamkeit brachte. Allerdings wolle AEMO seine Infrastruktur-Updates ohnehin erst 2028 fertig haben, wie Holger Wolfschmidt, Direktor für Marktanwendungen bei Fluence, dem Handelsblatt sagte.

Weitere Riesen-Batterien geplant

Bis dahin dürfte der Tesla-Rekord für die weltgrößte Batterie zur Speicherung von Energie ohnehin gefallen sein. Denn in Kalifornien soll demnächst eine 300-Megawatt-Batterie an den Start gehen, in Florida ist ein 409-Megawatt-Anlage geplant. In Australien könnte sogar ein 900-Megawatt-Batteriespeicher – geplant von der französischen Firma Neoen, die schon den Tesla-Akku nutzt – entstehen. In Baden-Württemberg soll dem Handelsblatt zufolge ab 2021 eine Anlage mit 250 Megawatt Leistung geplant sein. Die Riesenspeicher sind wichtig, um Schwankungen bei erneuerbaren Energien auszugleichen und bestehende Leitungen besser auszunutzen.

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