Marketing

Skype: Gehackte Social-Media-Accounts warnen vor NSA-Überwachung

Die Hackergruppe Syrian Electronic Army (SEA) konnte die Kontrolle über den Blog von Skype übernehmen. Außerdem übernahmen die Hacker die offiziellen Twitter- und Facebook-Konten der Microsoft-Tochter. Die SEA nutzte die Accounts, um Nutzer von Microsoft-Produkten vor der Überwachung durch die NSA zu warnen. Dabei beziehen die Hacker sich allem Anschein nach auf die Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden, nach denen es dem amerikanischen Geheimdienst möglich ist, auf die Kommunikation über Skype und anderer Microsoft-Dienste zuzugreifen. Mittlerweile konnte Skype die Kontrolle über den eigenen Blog und die Social-Media-Konten zurückerlangen. Nutzerdaten sollen von dem Hack nicht betroffen sein. Die SEA hackte im Jahr im Jahr 2013 gleich mehrere bekannte Nachrichtenorganisationen, Firmen und Institutionen. Zu den Zielen gehörten die New York Times, die Financial Times, der Twitter-Account des BBC-Wetterberichts und andere. Die Hacks wurden üblicherweise genutzt, um politische Botschaften zugunsten des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zu verbreiten. Nachdem sich die SEA 2013 zugriff auf das Twitter-Konto der Presseagentur Associated Press verschafft hatte, veröffentlichten die Hacker eine Falschmeldung, nach der Präsident Obama bei einem Angriff auf das Weiße Haus verletzt worden sei. Daraufhin gab es einen massiven Einbruch an den amerikanischen Aktienmärkten. Obwohl der syrische Machthaber Baschar al-Assad die SEA öffentlich gelobt hat, behaupten die Hacker nicht auf der Gehaltsliste des Regimes zu stehen. via www.theregister.co.uk

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung