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Smarter Baby Yoda mit KI kann euch eigenständig folgen

Ein eigener Baby Yoda, der euch dank KI überall hin folgt? 3D-Drucker, Raspberry Pi, Arduino – viel mehr braucht ihr dafür nicht, wie unser Fundstück zeigt.

2 Min. Lesezeit
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Der Baby Yoda folgt euch dank KI überall hin. (Screenshot: Youtube/t3n)

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Keine Frage, „The Mandalorian“, die Spin-off-Serie aus dem Star-Wars-Universum, die auf Disney Plus läuft, ist ein ziemlicher Erfolg. Aber liegt das wirklich an den Abenteuern von Din Djarin oder sind wir nicht eher alle verliebt in den kleinen grünen Kerl, den alle nur Baby Yoda nennen, auch wenn wir inzwischen wissen, dass er – Achtung, Spoiler – Grogu heißt? So oder so hätten wohl nur die Wenigsten etwas dagegen, ihn zum Begleiter zu haben.

Smarter Baby Yoda folgt euch überall hin

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Das ging auch Manuel Ahumada so, einem Maschinenbauingenieur aus dem kalifornischen San José. Er habe sich direkt in Baby Yoda verliebt, erklärt er in einem Youtube-Video, aber all die Plüschtiere, die es zu kaufen gibt, waren nicht, was er sich vorgestellt habe. Deshalb schritt er selbst zur Tat und baute sich seinen eigenen Baby Yoda – der ihm dank eingebauter KI sogar überall hin folgt.

Kopf und Hände sowie das Mäntelchen hat sich Ahumada von einem normalen Baby-Yoda-Spielzeug ausgeborgt – das Innenleben hat er dann mithilfe eines 3D-Druckers komplett selbst gebaut. Ahumadas Baby Yoda kann sich so fortbewegen, die Arme bewegen und den Kopf drehen und neigen – fast wie das Original. Die Bewegungen werden dabei entweder über einen Playstation-4-Controller gesteuert, oder sie erfolgen über eine künstliche Intelligenz, die ebenfalls verbaut ist.

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Raspberry Pi und Arduino setzen Baby Yoda in Bewegung

Im Zentrum von Baby Yodas Bewegungsapparat stehen dabei ein Raspberry Pi, der über Bluetooth angesprochen wird, und ein Arduino Pro Micro, der die Sensoren verwaltet. Zusätzlich zur externen Steuerung kann Baby Yoda aber auch vorher einprogrammierte Bewegungsabläufe abspielen – so wirkt es deutlich, nun ja, lebensechter, wenn er neben Ahumada steht und scheinbar selbstständig zu ihm aufblickt und den Kopf schieflegt.

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Richtig interessant wird es aber, wenn Baby Yoda sein eigenes Smartphone in die Hände bekommt. Allerdings schickt er dann nicht etwa dem Mandalorian eine Nachricht. Stattdessen kommt Intels Openbot-App zum Einsatz. Mit ihrer Hilfe und der Smartphone-Kamera scannen Machine-Learning-Modelle die Umgebung nach Menschen. Sind sie fündig geworden, analysieren sie die Bewegungen – und geben den Rädern unter Baby Yoda den Startschuss zum Folgen. Den dazu passenden Mandalorian stellt euch dann übrigens Google daneben.

(Screenshot: Youtube/t3n)

Disney hat da auch was im Angebot

Zugegeben, ein bisschen technisches und programmiererisches Geschick braucht man schon, um Manuel Ahumadas Projekt nachzubauen. Aber dafür hat man dann eben auch einen smarten Begleiter, der selbstständig überall hin mitkommt – zumindest überall dort, wo es keine Treppen gibt. Wem das zu aufwendig ist, der kann natürlich auch auf die Version von Disney – mit Fernbedienung – * zurückgreifen.

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