Ratgeber

Mit dem Smartphone in den Urlaub: Darauf solltet ihr achten

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Unterhaltung: Musik, Bücher und Filme schon zuhause laden

Wenn ihr im Urlaub auf Musik und auch mal einen abendlichen Film nicht verzichten wollt, überlegt euch schon zuhause, was ihr konsumieren wollt – denn wie schon erwähnt weiß man nie, wie gut das WLAN-Netz in der Urlaubsunterkunft ist.

Diverse Musik-Apps bieten auch einen Offline-Modus. (Foto: Shutterstock)

Diverse Musik-Apps bieten auch einen Offline-Modus. (Foto: Shutterstock)

Damit ihr den passenden Urlaubssoundtrack parat habt, sichert die Musiks-Tracks und -Alben lokal auf eurem Smartphone mithilfe entsprechender Apps wie Spotify, Google Play Musik oder Amazon Prime Music. Bei Filmen und Serien ist die lokale Speicherung bedingt auch möglich. Netflix unterstützt einen Offline-Modus zwar nicht, dafür können aber zum Beispiel die Amazon-Prime-Video- oder die Google-Play Filme-&-Serien-App genutzt werden – auch Watchever unterstützt die Offline-Speicherung. Zur Lektüre von E-Books könnt ihr zum Beispiel Amazons Kindle- oder Googles Play-Bücher-Anwendungen nutzen.

Amazon Music
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Kindle
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Amazon Prime Video
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Spotify – Musik und Podcasts
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Bei Diebstahl oder Verlust: Smartphone wiederfinden oder sperren

Im Falle eines Verlusts durch Diebstahl oder aus anderen Gründen, gibt es sowohl für Android als auch für iOS bequeme Wege, sein Smartphone wiederzufinden.

Find my iPhone behält eure Geräte im Auge. Bei Bedarf könnt ihr euer iPhone auch löschen oder sperren. (Bild t3n)

Find my iPhone behält eure Geräte im Auge. Bei Bedarf könnt ihr euer iPhone auch löschen oder sperren. (Bild t3n)

Zu allererst solltet ihr – am besten noch vor dem Urlaub und das auch dauerhaft – euer Smartphone mit einer Zugangssperre versehen. Denn wer sein Smartphone noch ohne benutzt, geht fahrlässig mit seinen Daten und dem Gerät um. Das gilt sowohl für iOS- als auch Android-Nutzer. Viele iPhones und zahlreiche Android-Geräte haben mittlerweile einen Fingerabdruckscanner, den man auch möglichst benutzt. Sicherlich ist das nicht die sicherste Methode, aber eine gute Mischung aus Sicherheit und Bequemlichkeit. Selbstredend könnt ihr euer Smartphone auch per PIN oder mithilfe eines Musters sichern.

Unter anderem hilft der Geräte-Manager dabei, Android-Smartphones aus der Ferne aufzuspüren. (Bild: t3n)

Unter anderem hilft der Geräte-Manager dabei, Android-Smartphones aus der Ferne aufzuspüren. (Bild: t3n)

Sollte euer Smartphone tatsächlich verloren gehen, können Android-Nutzer mit dem Geräte-Manager von Google erfahren, wo sich ihr Smartphone befindet. Optional könnt ihr auch das Telefon über die Weboberfläche klingeln lassen, es sperren oder löschen. Mithilfe der Android-App könnt ihr euer Gerät sogar von Smartphones eurer Freunde orten und gegebenenfalls sperren – selbstredend müsst ihr dafür eure Google-Zugangsdaten in die App eingeben.

Alternativ besitzen beispielsweise die App AndroidLost und Prey einen ähnlichen Funktionsumfang. Mit AndroidLost könnt ihr sogar Pop-Up-Nachrichten zum Smartphone senden und die Frontkamera auslösen, um gegebenenfalls ein Bild vom potenziellen Dieb zu schießen.

Google Mein Gerät finden
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Lost Android
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Prey Anti-Diebstahl
Preis: Kostenlos

iPhone-Besitzer können mithilfe des Apple-Dienstes Find-my-iPhone ihr Gerät orten, sperren oder einen Ton abspielen. Außerdem ist es möglich das iPhone unbenutzbar zu machen. Selbstredend muss der Dienst auch auf dem iPhone aktiviert worden sein.

Sicher ist sicher: Notiert euch die IMEI-Nummer des Smarthones und eure Kundennummer beim Netzbetreiber, als auch das Kundenkennwort, und bewahrt sie an sicherer Stelle auf. Außerdem schreibt die SIM-Kartennummer und vorsorglich die PUK auf. Damit seid ihr auf der sicheren Seite, wenn ihr die SIM-Karte sperren lassen oder eine Diebstahlsanzeige aufgeben müsst.

Hinweis: Begebt euch, falls euch das Smartphone tatsächlich gestohlen wurde, nicht auf einen Alleingang, um das Gerät wiederzubekommen, sondern geht zur Polizei.

Vor Hitze, direkter Sonneneinstrahlung und Sand schützen

Auch Smartphones sollten gut vor Hitze und der Sonne geschützt werden – aber auch vor Sand und Wasser. (Foto: <a href="http://www.shutterstock.com/de/pic-157057139/stock-photo-happy-kid-helping-father-in-sand-talk-on-the-mobile-phone.html">Shutterstock</a>)

Auch Smartphones müssen gut vor Hitze und der Sonne geschützt werden – aber auch vor Sand und Wasser. (Foto: Shutterstock)

Während unsereins sich gerne mal in der Sonne räkelt, um knackig Braun zu werden, mögen Smartphones Hitze und direkte Sonneneinstrahlung nicht so gerne. Mehr noch: Hohe Temperaturen können dem Gerät schaden. Daher dürfen Smartphones möglichst nie zu lange in der Sonne liegen. Idealerweise deckt ihr das Gerät am Strand oder in der Badeanstalt mit einem Handtuch oder etwas ähnlichem ab. Außerdem ist eine wasserdichte Schutzhülle eine sinnvolle Anschaffung.

Mit einer solchen Hülle schützt ihr euer Smartphone vor Wasser und Sand. (Foto: <span><a href="https://www.amazon.de/gp/product/"B0117AHU2W"/?tag=t3nred-21" class="tg-affiliatelink" rel="nofollow">Amazon*</a></span>

Mit einer solchen Hülle schützt ihr euer Smartphone vor Wasser und Sand. (Foto: [affiliate asin="B0117AHU2W"]Amazon[/affiliate]

Smartphones sind außerdem keine Fans von Sand und Wasser. Zwar kann ein Phone versehentlich mal in den Sand fallen, die kleinen Partikel können sich aber in Fugen und zwischen Button und Gehäuse setzen. Langfristig wird das dem Gerät keinen Schaden zufügen. Idealerweise reinigt ihr das Smartphone mit einem feinen Pinsel oder sanfter Druckluft. Bei Wasser sieht das Ganze natürlich anders aus: Die wenigsten Smartphones sind wasserdicht.

Falls euer Phone doch einen Tauchgang hingelegt hat, kann euch unser Artikel „Smartphone nass geworden? Die ultimativen Erste-Hilfe-Tipps bei Wasserschäden“ helfen. Damit das erst gar nicht passiert, besorgt euch am besten einen passenden Schutz.

Zusätzliche Power: Akkupacks und Stecker-Adapter

Falls dem Smartphone im Urlaub der Saft ausgehen sollte: ein Akkupack hilft. (Foto. t3n)

Falls dem Smartphone im Urlaub der Saft ausgehen sollte: ein Akkupack hilft. (Foto. t3n)

Probleme mit dem passenden Ladeadapter treten im europäischen Ausland nicht auf, in ferneren Regionen solltet ihr allerdings darauf achten, den passenden Adapter für eure Stecker dabei zu haben. Selbstredend dürft ihr nicht vergessen, alle notwendigen Kabel und Ladegeräte im Gepäck zu haben – solche Kleinigkeiten bleiben gerne auf der Strecke.

Falls ihr für längere Zeit unterwegs seid, vergesst nicht, auf eure Tagestrips eine Notration Saft in Form eines Akkupacks mitzunehmen. Die anfallenden Kosten halten sich dafür im Rahmen.

Habt ihr noch weitere Tipps und Ideen? ab in die Kommentare damit! Bis dahin: Habt einen erholsamen und/oder spannenden Urlaub!

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Dein t3n-Team

Ein Kommentar
Fritz_AppSwitch_App
Fritz_AppSwitch_App

Wir haben gerade ein Android-App gelaunched, welches eine Menge Roaming Kosten spart.
Man stellt einfach ein, welche Apps im Ausland Mobile Daten verbrauchen dürfen, das Profil aktiviert sich im Roaming automatisch. Ganz ohne Root über eine VPN Verbindung.
Einfach nur die essentiellen Apps ein schalten und eine Menge Roaming-Kosten sparen :-)

Download 3 Tage Trial hier: http://bit.ly/AppSwitch_playstore

Antworten

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